Nordkorea-Krise: US-Präsident Trump verschärft den Ton

Die schwandende Haltung der USA erklärt sich durch die Risiken einer Intervention.

Offiziell war der Testflug schon länger geplant. Kurz nach Mitternacht schoss am Mittwoch auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien eine amerikanische Langstreckenrakete vom Typ „Minuteman 3“ in den Himmel. 6800 Kilometer südwestlich ging der Flugkörper später nach Angaben des US-Militärs auf einem Testgelände nahe der Marschallinseln im Pazifik nieder.  „Ein solcher Test erfordert den höchsten Grad an technischer Kompetenz und Einsatz“, betonte der zuständige Kommandeur Oberst Michael Hough.

USA demonstrieren Stärke

Ganz offensichtlich sollte der Abschuss vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen mit Nordkorea demonstrieren, dass die USA sich und ihre Verbündeten gegen Angriffe verteidigen können. Wie Washington hingegen auf den ungebremsten Ausbau des nordkoreanischen Raketenprogramms reagiert, bleibt unklar. Einerseits verschärft Präsident Donald Trump seit Tagen die Rhetorik gegenüber Nordkorea und dessen Handelspartner China. Andererseits versicherte Außenminister Rex Tillerson dem Regime in Pjöngjang: „Wir sind nicht Ihr Feind und nicht Ihre Bedrohung.“

Nach zwei Atomversuchen und zahlreichen Raketentests durch das kommunistische Regime ist die Lage extrem angespannt. In der vergangenen Woche hatte das international isolierte Land eine...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung