Nordkorea testet Wasserstoffbombe - DAX vor Belastungsprobe

Thomas Bergmann

Nordkorea hat am Wochenende eine Wasserstoffbombe gestestet und damit die Weltgemeinschaft erneut provoziert. Die USA im Besonderen kündigen im Gegenzug neue Sanktionen an, was wiederum die Anleger verunsichert. Die Reaktionen in Asien sind gemischt; dennoch wird hierzulande der DAX schwächer eröffnen. Möglicherweise droht die wichtige 200-Tage-Linie unterschritten zu werden.

GD200 bei 12.030

Vorbörslich wird der deutsche Leitindex rund 100 Zähler tiefer gesehen. Er notiert damit unweit der 200-Tage-Linie, die bei 12.030 Punkten verläuft. Sollte diese charttechnisch bedeutsame Marke unterschritten werden, dürfte die massive Unterstützung bei 12.000 Punkten auch einem Test unterzogen werden. Gibt es auch dort kein Halten, wäre eine Situation wie vor wenigen Tagen möglich, als der DAX unter 11.900 Zähler sank.

Hoffnung machen die teilweisen Reaktionen in Asien. Zum Beispiel konnte die Börse in Shanghai ein minimales Plus verteidigen. Dennoch bleibt die Situation sehr schwierig, denn niemand kann sagen, ab welcher Eskalationsstufe die großen Investoren endgültig die Reißleine ziehen.

DAX-Short zieht an

Entsprechend positiv entwickelt sich der DAX-Short mit der WKN DD0NJP, den DER AKTIONÄR Ende Juli schon auf die Empfehlungsliste genommen hatte. Vor kurzem wurde der Stoppkurs auf Einsatnd (8,00 Euro) nachgezogen. Diese Handlungsempfehlung hat weiterhin Gültigkeit.