Nordkorea hat offenbar Interkontinentalrakete gestestet

Nordkorea hat nach eigenen Angaben erstmals eine Interkontinentalrakete getestet.

Die Rakete des Typs Hwasong-14 sei 933 Kilometer weit geflogen, bevor sie ins Japanische Meer stürzte. Interkontinentalraketen besitzen üblicherweise Atomsprengköpfe und haben eine Reichweite von mehr als 5500 Kilometern, sie folgen nach dem Verlassen der Erdatmosphäre einer ballistischen Flugbahn.

Der nordkoreanische Staatschef Kim Yong Un hatte den Start der Rakete persönlich verfolgt.

Auch Südkorea schließt nicht aus, dass es sich um ein solche Rakete gehandelt hat. Damit erreicht die Krise zwischen den beiden Nachbarstaaten eine neue Stufe. Die Vereinten Nationen haben Nordkorea das Testen ballistischer Raketen bereits 2006 verboten.