Nordkorea-Freund Rodman soll raus aus Hall of Fame

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Selten hat der Sport eine so schrille Persönlichkeit gesehen wie Dennis Rodman. Der Paradiesvogel steht im engen Kontakt zu Nordkoreaners Diktator Kim Jong-un und ist häufig bei ihm zu Gast

Der frühere NBA-Star Dennis Rodman (56) soll den Platz in der Basketball Hall of Fame wegen seiner Nähe zum Regime in Nordkorea verlieren.

Dies fordert in den USA eine Organisation für Opfer des Kommunismus (Victims of Communism Memorial Foundation), die bereits eine entsprechende Petition eingereicht hat. Nach 16 Stunden hatten sich unter chance.org allerdings erst 430 Unterstützer gefunden.


Der fünfmalige NBA-Champion Rodman steht seit Jahren wegen seiner Reisen nach Nordkorea in der Kritik. Erst in der vergangenen Woche hatte sich die einstige Basketball-Größe wieder dorthin aufgemacht und erklärt, er wolle eine "Türe öffnen". Der Auslandseinsatz sei sicher im Sinne des neuen US-Präsidenten Donald Trump.

Nach dem Tod des amerikanischen Studenten Otto Warmbier (22) sah sich die Victims of Communism Memorial Foundation (VOC) nun zum Handeln gezwungen. "Otto Warmbier wurde vom nordkoreanischen Regime getötet. Die barbarische Behandlung ist kein Einzelfall", teilte VOC-Direktorin Marion Smith mit. Warmbier war am Montag kurz nach seiner Rückkehr aus der Haft in Nordkorea in seiner Heimat gestorben.