In einer norddeutschen Stadt soll das Grundeinkommen getestet werden

Christoph Damm
Geld Geldbeutel Geldscheine

dm-Gründer Götz Werner unterstützt es, auch Top-Manager wie Siemens-Chef Joe Kaeser oder Facebook-Gründer Mark Zuckerberg sprechen sich für ein Grundeinkommen aus. Doch es gibt auch viel Kritik an dem Gedankenspiel, dass jeder Bürger im Monat einen bestimmten Geldbetrag erhält — ohne etwas dafür tun zu müssen. Alle anderen Sozialleistungen würden im Gegenzug gestrichen.

In einigen Regionen auf der Welt wird solch ein Sozialexperiment bereits getestet — so läuft derzeit in Finnland ein entsprechendes Projekt, bei dem 2.000 Menschen seit Beginn des Jahres über einen Zeitraum von zwei Jahren bedingungslos 560 Euro monatlich erhalten. Mit solchen Tests wollen Regierungen testen, wie sich die Menschen verhalten, wenn es dieses Grundeinkommen tatsächlich gäbe. Also auch, ob sie beispielsweise aufhören würden zu arbeiten.

„Flensburg eignet sich wegen der Sozialstruktur sehr gut“

Jetzt soll auch in Deutschland ein solcher Test gestartet werden: Florian Matz, Vorsitzender der Flensburger SPD, ist der Meinung: Die Stadt eignetet sich auf Grund ihrer Sozialstruktur sehr gut dazu, die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens zu testen. Demnach hätte die Regierungsparteien der neuen Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass sie unter anderem das Bedingungslose Grundeinkommen ausprobieren wollen.

Wenn Flensburg tatsächlich Versuchsort werden würde, bekämen alle Bürger der Stadt einen festen monatlichen Betrag – unabhängig davon, ob sie arbeiten oder nicht, und ohne dass sie dafür eine konkrete Gegenleistung erbringen müssen, heißt es auf der Homepage der Flensburger SPD.

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