Noch immer wüten Waldbrände in Russland

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Moskau (dpa) - Feuerwehrkräfte in Russland kämpfen noch immer gegen Wald- und Flächenbrände, die inzwischen ein historisches Ausmaß erreicht haben. Nach Angaben der Forstschutzbehörde vom Samstag gab es landesweit zehn Brandherde auf einer Fläche von 636 Hektar.

Damit hat sich die Lage deutlich entspannt. In den Sommermonaten brannte es noch auf mehr als vier Millionen Hektar zeitgleich. Derzeit seien 165 Feuerwehrleute im Einsatz - im Sommer waren es mehr als 9000.

Laut offiziellen Daten aus der Weltraumüberwachung verbrannten in den vergangenen Monaten mehr als 18,2 Millionen Hektar Wald und Steppe. Nach Einschätzung von Umweltschützern ist das ein Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen. Damit ist eine Fläche halb so groß wie Deutschland den Flammen zum Opfer gefallen. Darunter seien mehr als 13 Millionen Hektar Wald. Umweltorganisationen forderten von der Regierung mehr Anstrengung, um Brände dieses Ausmaßes zu verhindern.

In den Sommermonaten kommt es immer wieder zu großen Feuern - auch in dem für das Weltklima wichtigen Waldgürtel der Taiga. Umweltschützer beklagen immer wieder, dass viele Brände von Menschen verschuldet seien. Trotz Warnhinweisen wegen der Waldbrandgefahr zünden viele Russen Lagerfeuer in den trockenen Wäldern an.

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