Erfolgstrainer per Ausstiegsklausel zur Eintracht?

Christopher Michel
·Lesedauer: 2 Min.
Erfolgstrainer per Ausstiegsklausel zur Eintracht?
Erfolgstrainer per Ausstiegsklausel zur Eintracht?

Obwohl Oliver Glasner mit dem VfL Wolfsburg eine prima Saison spielt, auf Rang drei steht und die Europa League schon sicher hat, werden sich die Wege im kommenden Sommer höchstwahrscheinlich trennen.

Glasner hat nach SPORT1-Informationen bis 15. Mai die Möglichkeit, seine Ausstiegsklausel zu ziehen. Die Wolfsburger wollen sich trotz Vertrags bis 2022 vom Coach trennen, sie warten aber darauf, dass er den ersten Schritt auf das Management zugeht.

Nimmt Glasner-Poker an Fahrt auf?

In dieser Woche könnte die Causa Glasner an Fahrt aufnehmen, die Zeit drängt schließlich. Bis zum 33. Spieltag muss Klarheit herrschen.

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Möglicherweise kann Glasner rasch einen neuen Klub präsentieren. Der 46-Jährige wird mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht, die Bild hatte zuerst über dieses Interesse berichtet. Wie der neue Sportvorstand Markus Krösche hat auch Glasner eine Vergangenheit im RB-Universum. Er war von 2012 bis 2014 in Salzburg tätig, zunächst als Sportlicher Leiter und anschließend als Interims- und Co-Trainer.

Glasner hat in der Bundesliga schon Spuren hinterlassen

Für Frankfurt wäre Glasner eine Lösung, die Sinn ergibt. Nach dem Abgang von Adi Hütter zu Borussia Mönchengladbach haben die Hessen das nötige Geld. Er brachte dem Klub 7,5 Millionen Euro ein, in diesem Bereich wird sich auch die Glasner-Ablöse bewegen.

Auffällig in Wolfsburg ist die zumeist disziplinierte, geordnete Vorstellung des Teams. 32 Gegentreffer bedeuten die zweitbeste Defensive der Liga, eine Tordifferenz von +22 übertreffen nur drei Teams. Glasner hat erste Spuren in Deutschland hinterlassen, in Frankfurt könnten die nächsten Schritte folgen.

Seoane wird weiterhin lose gehandelt

Allerdings ist er nicht der einzige Coach, der mit Eintracht in Verbindung gebracht wird. Gerardo Seoane von Young Boys Bern wird seit Längerem lose im Umfeld des Klubs gehandelt. Frankfurt hat einen guten Draht zum Schweizer Spitzenklub und dessen Sportdirektor Christoph Spycher (früherer Eintracht-Profi).

Seoane knüpfte 2018 in Bern nahtlos an die gute Arbeit von Hütter an, der vierte Meistertitel in Serie ist bereits frühzeitig gesichert. Ob er auch Eintracht könnte? Die Trainersuche am Main, sie dauert noch etwas an.

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