Niederlagen für WM-Gastgeber 2018 und WM-Gastgeber 2022

SID
Niederlagen für WM-Gastgeber 2018 und WM-Gastgeber 2022

Die beiden kommenden WM-Gastgeber mussten am Samstag jeweils schmerzliche Niederlagen hinnehmen. Russland, das im kommenden Sommer (14. Juni bis 15. Juli) das Weltturnier ausrichtet, kassierte bei der offiziellen Einweihung des Luschniki-Stadions gegen Argentinien ebenso eine 0:1-Niederlage wie Katar, der Gastgeber von 2022, gegen Tschechien. Spanien gewann unterdessen das Duell der WM-Teilnehmer gegen Costa Rica 5:0 (2:0). 
Im Duell gegen Vize-Weltmeister Argentinien mit dem fünfmaligen Weltfußballer Lionel Messi an der Spitze musste die zuletzt stark in der Kritik stehende russische Auswahl von Trainer Stanislaw Tschertschessow kurz vor Schluss den K.o. hinnehmen. Sergio Agüero (86.) erzielte per Kopf für die Gäste das Tor des Tages.
In Reihen der Sbornaja stand der Kölner Profi Konstantin Rausch in der Anfangsformation, er wurde in der 88. Minute ausgewechselt. Der Stuttgarter Emiliano Insua saß bei den Gästen nur auf der Bank.
Katar musste bei einem Mini-Turnier in Doha bereits in der 15. Minute den entscheidenden Treffer durch Antonin Barak hinnehmen. Simon Falta traf zudem für die Tschechen, bei denen Jiri Pavlenka von Bundesligist Werder Bremen im Tor stand, in der 38. Minute nur die Latte.
Am vergangenen Mittwoch hatte Tschechien, das ebenso wie Katar die WM-Endrunde 2018 in Russland verpasst hat, ebenfalls im Abdullah-bin-Khalifa-Stadion WM-Debütant Island mit 2:1 besiegt. Somit steht die Mannschaft von Nationaltrainer Karel Jarolim vorzeitig als Turniersieger fest. Am kommenden Dienstag treffen die Gastgeber zum Abschluss auf Island.
Die spanische Nationalmannschaft holte sich unterdessen gegen Costa Roca weiteres Selbstvertrauen. Jordi Alba (6.), Morata (23.), David Silva (51./55.) und Andres Iniesta (73.) sorgten in Malaga für den sechsten Sieg des Weltmeisters von 2010 in Folge. Die Spanier, die am 23. Januar in Düsseldorf erster Gegner von Weltmeister Deutschland im neuen Jahr sind, absolvieren am Dienstag einen weiteren Test in Russland.
Unterdessen unterlag der deutsche Qualifikations-Gegner Norwegen mit dem Hoffenheimer Bundesligaprofi Havard Nordtveit in seinen Reihen in Mazedonien 0:2 (0:0). Goran Pandev (48.) und Kire Markoski (90.) trafen für die Gastgeber.