Nico Rosberg: Formel-1-Zeit hilft bei Kindererziehung

Nico Rosberg ist auf die Erziehung seiner Kinder gut vorbereitet. Foto: Sebastian Gollnow

Während seiner aktiven Zeit als Rennfahrer hat Nico Rosberg mit einem Mentaltrainer gearbeitet und philosophische Werke studiert. Das hilft ihm jetzt auch als Familienvater weiter.

Berlin (dpa) - Der frühere Rennfahrer Nico Rosberg (32) fühlt sich durch seine Zeit in der Formel 1 auch besser auf die Erziehung seiner beiden Töchter vorbereitet. «Ich kann ein viel besserer Vater sein, als ich sonst gewesen wäre», sagte Rosberg der Deutschen Presse-Agentur.

Er habe sich auf dem Weg zu seinem Weltmeistertitel einen Mentaltrainer genommen und philosophische Werke studiert. «Da lernt man so viel darüber, warum wir Menschen sind wie wir sind. Das hilft mir auch bei der Erziehung meiner Kinder, weil ich sehe, was ich falsch mache», sagte der gebürtige Wiesbadener.

Rosberg hat gemeinsam mit seiner Frau Vivian die Töchter Alaia (2) und Naila, die im September geboren wurde. Anders als sein Vater Keke Rosberg, der einst auch Formel-1-Weltmeister war, kümmere er sich daheim auch um die Windelwechsel, sagte Nico Rosberg. «Wenn ich an meinen Vater denke, der weiß gar nicht, was eine Windel ist», fügte er hinzu. Rosberg hatte im Vorjahr den WM-Titel gewonnen und kurz darauf überraschend seine Formel-1-Karriere beendet.