NHL: Rassimus-Skandal: Flames-Coach tritt zurück

Bill Peters ist in Folge des Rassismus-Skandals um seinen ehemaligen Schützling Akim Aliu als Coach der Calgary Flames zurückgetreten. Das gab General Manager Brad Treliving am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Bill Peters ist in Folge des Rassismus-Skandals um seinen ehemaligen Schützling Akim Aliu als Coach der Calgary Flames zurückgetreten. Das gab General Manager Brad Treliving am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz bekannt.

"Mit sofortiger Wirkung ist Bill Peters kein Teil der Calagary Falames-Organisation mehr", sagte Treliving, der das Rücktrittsschreiben Peters annahm.

Der kanadische Flügelspieler Aliu hatte am Montag auf Twitter geschrieben, dass Peters ihn in seinem Rookie-Jahr 2009/10 mehrfach als "N***r" beschimpft habe, weil ihm seine Musik nicht gefiel. Aliu spielte damals für die Rockford Ice Dogs in der AHL unter Peters.

Am Mittwoch entschuldigte sich der 53-Jährige Peters in einem Brief an Treliving und erklärte, dass die Äußerungen in einem "Moment der Frustration" über seine Lippen gekommen seien.

"Auch wenn es ein einmaliger Vorfall war, den ich sofort bereut habe, trage ich die volle Verantwortung für das, was ich gesagt habe", schrieb Peters weiter.

Bereits in den letzten Tagen war Peters nicht mehr bei der Mannschaft gewesen, für ihn übernimmt interimsweise Geoff Ward. Peters war in seiner zweiten Saison als Head Coach der Flames, zuvor trainierte er vier Jahre lang die Carolina Hurricanes.

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