NHL: Penguins wollen Trumps Einladung ins Weiße Haus annehmen

Stanley-Cup-Champion Pittsburgh Penguins will die Einladung ins Weiße Haus trotz der heftigen Proteste aus dem Sport gegen US-Präsident Donald Trump annehmen. Das gab die Franchise von Stürmer Tom Kühnhackl, aktueller Titelträger in der NHL, in einer Stellungnahme bekannt.

Stanley-Cup-Champion Pittsburgh Penguins will die Einladung ins Weiße Haus trotz der heftigen Proteste aus dem Sport gegen US-Präsident Donald Trump annehmen. Das gab die Franchise von Stürmer Tom Kühnhackl, aktueller Titelträger in der NHL, in einer Stellungnahme bekannt.

"Die Pittsburgh Penguins respektieren das Amt des Präsidenten und die lange Tradition, dass Meisterteams ins Weiße Haus kommen", teilte die Franchise mit. "Jede Zustimmung oder Ablehnung in Zusammenhang mit der Politik des Präsidenten kann auf anderem Weg gezeigt werden", hieß es dort weiter.

Trump schrieb deshalb am Sonntag: "Der NHL-Champion Pittsburgh Penguins kommt zur Zeremonie ins Weiße Haus. Ein großartiges Team!"

NFL: Seattle Seahawks boykottieren Hymne

Zuvor hatte er am Wochenende bei Twitter einen Großangriff auf den Sport gestartet. Der umstrittene Präsident forderte etwa die Football-Fans auf, NFL-Spiele zu boykottieren, solange die Proteste der Profis während der amerikanischen Hymne anhalten. Von den Team-Besitzern hatte Trump verlangt, hart gegen die protestierenden Spieler durchzugreifen und diese zu feuern oder zu suspendieren.

Klubs und Spieler reagierten am NFL-Spieltag mit einer Protestwelle. So blieben unter anderem die Seattle Seahawks während der Hymne in der Kabine. Zahlreiche Profis anderer Klubs knieten wie schon zuletzt, als das "Star-Spangled Banner" lief.

NBA-Champion Stephen Curry hatte Trump bereits aus dem Weißen Haus ausgeladen, nachdem der Basketballstar mitgeteilt hatte, dass er die obligatorische Einladung nicht annehmen wolle.

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