NFL: Week 16: Seahawks siegen mit historischem Minimalaufwand!

Football an Heiligabend und einige Teams konnten sich Playoff-Teilnahmen schenken. Die Seahawks überleben im Do-or-Die-Game mit Minimalaufwand wodurch die Saison der Cowboys vorbei ist. Die New Orleans Saints bezwingen die Atlanta Falcons und kehren genau wie die Panthers in die Post-Season zurück. In San Francisco geht die Garoppolo-Show weiter. Die Patriots siegen nach Anfangsproblemen und gewinnen genau wie die Rams gegen einen Playoff-Kontender. Die Bills und Titans sind damit so gut wie raus. Die Bengals sind dagegen sicher raus. Die Cleveland Browns werden sicher an der Eins ziehen.

Football an Heiligabend und einige Teams konnten sich Playoff-Teilnahmen schenken. Die Seahawks überleben im Do-or-Die-Game mit Minimalaufwand wodurch die Saison der Cowboys vorbei ist. Die New Orleans Saints bezwingen die Atlanta Falcons und kehren genau wie die Panthers in die Post-Season zurück. In San Francisco geht die Garoppolo-Show weiter. Die Patriots siegen nach Anfangsproblemen und gewinnen genau wie die Rams gegen einen Playoff-Kontender. Die Bills und Titans sind damit so gut wie raus. Die Bengals sind dagegen sicher raus. Die Cleveland Browns werden sicher an der Eins ziehen.

Seite 1: Seahawks siegen im Do-or-Die, Garoppo-Show, Saints gehen in die Playoffs

Baltimore Ravens (9-6) - Indianapolis Colts (3-12)

Ergebnis: 23:16 (3:0, 10:7, 3:6, 7:3) BOXSCORE

Recap: NFL: Zittersieg! Ravens halten Playoff-Hoffnungen am Leben

Green Bay Packers (7-8) - Minnesota Vikings (12-3)

Ergebnis: 0:16 (0:10, 0:0, 0:3, 0:3) BOXSCORE

Recap: Vikings siegen historisch im Lambeau Field

Dallas Cowboys (8-7) - Seattle Seahawks (9-6)

Ergebnis: 12:21 (0:0, 9:7, 3:7, 0:7) BOXSCORE

  • Die Cowboys scheitern im Do-or-Die-Game gegen die Seahawks und verpassen die Playoffs. Dabei müssen sie sich in erster Linie an die eigene Nase fassen. Häufig war man nämlich in aussichtsreichen Gelegenheiten, nur um dann dumme Fehler zu begehen.
  • Dallas hielt Seattle bei 136 Offensive Yards. Selbst hingegen überquerte man 283 Yards. Zwei Prescott-Picks und ein Fumble von Dez Bryant kosteten aber genauso viel wie zwei spät im Spiel vergebene Field Goals von Dan Bailey.
  • Prescott warf seinen vierten Pick Six der Saison. Kein anderer Quarterback hat mehr gesammelt. Noch 2016 gab es lediglich 4 Interceptions für den Playcaller der Cowboys. In diesem Jahr sind es schon 12. Dabei dachte man, die Rückkehr von Ezekiel Elliott solllte helfen. Elliott sammelte 118 Scrimmage Yards und lief für 4 Yards pro Laufversuch.
  • Auf der anderen Seite hingegen konnte man sein Glück wohl kaum fassen. Neben der mangelnden offensiven Produktion stellte man sich nämlich auch noch selbst ein Bein, in dem man 11 Penalties für 142 Yards verursachte. Damit sind die Seahawks das erste Team, das ein Spiel trotz einer höheren Anzahl an Penalty-Yards als offensiven Yards gewinnen kann seit den Eagles 1966!
  • Russell Wilson reichten aber 14 erfolgreiche Passversuche, darunter je einen für die Scores von Jimmy Graham und Doug Baldwin, um die Chancen auf eine Playoff-Teilnahme auch im siebten Jahr in Folge aufrecht zu erhalten. Nur Otto Graham ist eine längere Playoff-Teilnahmen-Serie ab dem Karriere-Start geglückt.

San Francisco 49ers (5-10) - Jacksonville Jaguars (10-5)

Ergebnis: 44:33 (10:0, 6:16, 7:3, 21:14) BOXSCORE

  • Garoppolo-Mania in San Fran! Was bei den Niners gerade passiert ist vollkommen verrückt. Jimmy Garoppolo's vierter Start endet im vierten Sieg. Und das nicht gegen irgendwen, sondern gegen die beste Defense der Liga. Die Jags haben vor dem Spiel durchschnittlich nur 15 Punkte zugelassen. Umso beeindruckender war die Show der 49ers.
  • Schon vor dem Spiel war bekannt, dass die Jaguars den Division-Titel in der Tasche hatten, nachdem die Titans ihr Spiel verloren haben. Nichtsdestotrotz ging es für Jacksonville noch um den Homefield-Advantage und um eine First-Round-Bye. Diese Aussichten sind nun verschwunden.
  • Ein großer Grund dafür ist die schwache Leistung von Blake Bortles gewesen. Bortles begann das Spiel als der heißeste QB im Dezember. Vor dem Spiel hatte er in diesem Zeitraum 7 Touchdowns und keine Interception geworfen. Gegen die Niners gab es gleich drei Picks. Einer von ihnen ein Pick Six. Es war Bortles' erster Pick Six der Saison, nachdem er in den ersten drei Jahren seiner Karriere elf dieser Sorte geworfen hatte.
  • Garoppolo warf schon zur Halbzeit für 185 Yards. Die Jags hielten gegnerische Quarterbacks vorher bei insgesamt 169 Yards pro Spiel. Am Ende waren es neben den beiden Touchdowns und einem Pick 242 Yards.
  • Vor der 4-Spiele-Siegesserie unter Garoppolo hatten die Niners 4 Spiele in den vorherigen 31 Partien gewonnen.

Arizona Cardinals (7-8) - New York Giants (2-13)

Ergebnis: 23:0 (3:0, 7:0, 6:0, 7:0) BOXSCORE

  • Die Katastrophen-Saison bei den Giants kann nicht früh genug zu Ende gehen. Die nächste Verletzung kommt in der von Rookie Tight End Evan Engram. Einer der wenigen Leistungsträger verletzte sich bei einer Interception im Rippenbereich.
  • Die Interception war eine von zweien von Eli Manning. Es gab nicht viel zu bejubeln, für den Veteranen-Quarterback. Wenn, dann aber den einen weiteren Meilenstein. Manning passierte John Elway auf der ewigen Passing-Yard-Rangliste und ist nun auf Platz 6.
  • Meilensteine kennt ein Mann auf der Gegenseite sehr genau. Larry Fitzgerald passierte Randy Moss für Platz 15 in der ewigen Scrimmage-Yard-Rangliste. Er spielt seine fünfte Saison mit mindestens 100 Receptions (Nur Brandon Marshall hat eine mehr). Und zu guter Letzt warf die Legende auch noch seinen dritten Passversuch der Karriere für die erste Completion.
  • Den Giants ist mit der Niederlage ein Top-3-Pick im nächsten Draftgarantiert.

New Orleans Saints (11-4) - Atlanta Falcons (9-6)

Ergebnis: 23:13 (3:0, 10:0, 7:3, 3:10) BOXSCORE

  • Der Kampf um die NFC Playoffs ist noch einmal um ein Vielfaches spannender geworden. Mit der Niederlage der Falcons kommen die Cowboys und Seahawks noch einmal auf Tuchfühlung und haben mit dem anstehenden Spiel Atlantas gegen Carolina berechtigten Grund zur Hoffnung, doch noch in die Playoffs einzuziehen. Die Saints stehen zum ersten mal seit 2013 in den Playoffs.

  • Von Anfang an taten sich beide Offenses schwer. Die Falcons konnten das brandgefährliche Laufspiel der Saints im Zaum halten. Mit dem ersten großen Fehler der Falcons konnten die Gastgeber nach ihren ersten zwei Field Goals aber schon eine beachtliche Führung herausarbeiten.

  • Drew Brees legte nicht nur für die Franchise, sondern auch in persönlicher Hinsicht ein besonders wichtiges Spiel hin. Er überquerte die 70.000 Passing-Yards-Marke als schnellster Spieler aller Zeiten und darf seine Saison nun um mindestens ein 17. Spiel erweitern. Außerdem spielt Brees seine 12. Saison in Serie, in der er für mindestens 4.000 Yards wirft.

  • Auf der anderen Seite fand auch die Offense der Falcons später ins Spiel. Gleich zwei Drives aber kamen an der gegnerischen 1-Yard-Linie zu einem Ende. Einmal fumbelte Devonta Freeman. Beim anderen Mal stoppten die Saints ihren Gegner bei einem vierten Versuch.

  • Saints-Corner Marshon Lattimore sorgte für eine verrückte Sorge, als er einen Ryan-Pass, der nach einem Tipp auf seinem Gesäß landete, aufnahm, ohne dass dieser den Boden berührte.
  • Brees und Ryan spielten bei der Partie zum 19. Mal gegeneinander. Kein anderes Quarterback-Duell gab es in der Super-Bowl-Ära während der Regular Season häufiger.

Seite 2: Lions schmeißen Chance weg, Wieder Chaos bei den Pats

Cincinnati Bengals (6-9) - Detroit Lions (8-7)

Ergebnis: 26:17 (0:7, 6:0, 7:3, 13:7) BOXSCORE

  • In unglaublich bitterer Manier geht die Saison für die Lions zu Ende. Gegen eines der schwächsten Run Teams ließ man sich komplett überlaufen. 162 Yard gab es für Cincinnati im Rushing Department. Giovanni Bernard lief für bärenstarke 116 Yards.
  • Auch Andy Dalton machte eines der besseren Spiele der Saison. Er warf für 238 Yards, einen Touchdown und einen Pick. Sein Ein-Yard-Pass zu Tight End C.J. Uzomah machte schließlich den Unterschied.
  • Die Lions hatten große Probleme First Downs zu erzielen und sammelten zu viele Strafen. Wieder überquerte keiner der Running Backs die 50-Yard-Marke. Es ist ein Problem, welches sich in Detroit schon über die ganze Saison zieht. Andy Dalton warf für 203 Yards, einen Touchdown und eine Interception.

Kansas City Chiefs (9-6) - Miami Dolphins (6-9)

Ergebnis: 29:13 (3:3, 17:0, 3:0, 6:0) BOXSCORE

  • Die Chiefs schnappen sich zum zweiten Mal in Folge den Titel in der AFC West. Eine Lehrstunde erteilte man seinem Gegner gerade in Sachen Third Downs. Während die Dolphins kein einziges Third Down verwerten konnten, schafften die Chiefs gleich acht.
  • Alex Smith zeigte ein weiteres bärenstarkes Spiel und bestätigte die wieder aufsteigende Form des Teams. Er kam auf 304 Yards und einen Score. Lieblingstarget war einmal mehr Tyreek Hill. Der schnelle Receiver kam bei sechs Receptions auf 109 Yards. Ein Touchdown wurde ihm möglicherweise zu Unrecht verwehrt, als er möglicherweise beide Fußspitzen innerhalb der Endzone auf den Boden brachte, die Refs ihren ursprünglichen Call aber nicht revidierten.
  • Ein weiteres gutes Spiel gab es auch von Kareem Hunt. Der Running Back lief für 91 Yards und ist der erste Chiefs-Rookie seit Billy Jackson 1981, der mindestens 10 Scrimmage-Yard-Touchdowns sammeln konnte.
  • Die Dolphins konnten ihrerseits einiges über ihr Passing Game erreichen. Cutler knackte die 300-Yard-Marke zwar nicht, zeigte aber eine zufriedenstellende Leistung. Das Laufspiel hingegen stagnierte nach den zuletzt guten Performances von Kenyan Drake.

New England Patriots (12-3) - Buffalo Bills (8-7)

Ergebnis: 37:16 (0:3, 13:10, 10:3, 14:0) BOXSCORE

  • Lange hatten die Pats Schwierigkeiten, am Ende schafften sie es doch davon zu ziehen und den Home-Field-Advantage durch die Playoffs so gut wie sicher zu stellen. Den großen Unterschied machte der Erfolg im Laufspiel.

  • Die Pats liefen für 193 Yards auf dem Boden und gerade Dion Lewis hatte ein formidables Spiel. Der Running Back kam auf 129 Yards und einen Touchdown.

  • Vor allem in der ersten Halbzeit hielten sich die Bills für falsch behandelt. Kelvin Benjamin fing einen Pass in der Endzone welcher zunächst als Touchdown bewertet, daraufhin via Video Review aber aberkannt wurde. Dies kann laut Regelwerk nur bei einer eindeutigen Fehlentscheidung passieren. Ob dies der Fall war, wird die sozialen Medien in den kommenden Tagen unterhalten. Es war bereits der dritte aberkannte Touchdown-Catch zugunsten der Pats in dieser Saison (Austin Seferian-Jenkins, Jesse James).

  • Tom Brady warf in der ersten Halbzeit einen Pick Six. Schon in den vier vorherigen warf er mindestens einen Pick. Später rehabilitierte er sich und warf für 224 Yards und zwei Touchdowns. Brady steht in seiner Karriere nun bei 28-3 gegen die Bills.

  • Rob Gronkowski kam mit einem überragenden One-Hand-Catch zu seinem 12. Touchdown gegen die Bills. Seit seiner Rookie-Saison 2010 hat kein Spieler gegen ein einziges Team mehr.

  • Mit der Niederlage den Jaguars ist den Patriots eine Bye Week in der ersten Playoff-Runde sicher.

Chicago Bears (5-10) - Cleveland Browns (0-15)

Ergebnis: 20:3 (6:0, 0:3, 14:0, 0:0) BOXSCORE

  • Selbst wenn sie die Chancen haben stehen sich die Browns in dieser Saison im Wege. Wieder einmal konnten sie mit ihrem Gegner gut mithalten, nur um lange Drives mit eigenen Turnovern zu zerstören.

  • DeShone Kizer setzte seine schwierige Rookie-Saison fort und kam auf seinen 26. Turnover des Jahres. Daneben warf er im Schnee von Chicago für 182 Yards und durfte neben der Seitenlinie kurzzeitig über eine besondere Szene jubeln. Myles Garrett kam zu seinem ersten Defensive-Touchdown der Saison, der aber kurz darauf wieder zurückgepfiffen wurde.

  • Auf der anderen Seite spielte der andere Rookie-Quarterback Mitchell Trubisky eine sehr konservative Partie. Die Bedingungen waren nicht ideal, weshalb beide Teams auf den Run setzten. Jordan Howard kam durch zwei Power Runs in der Endzone zu zwei Touchdowns. Trubisky selbst lief für einen weiteren.

  • Die Browns sind damit offiziell an der Reihe. Sie haben den ersten Pick im kommenden Draft und dürfen sich ab sofort Gedanken machen, wer der neue First-Overall-Pick wird.

Seite 3: Panthers-Comeback zählt die Playoffs, Rams siegen knapp

Carolina Panthers (11-4) - Tampa Bay Buccaneers (4-11)

Ergebnis: 19:22 (3:3, 9:6, 3:7, 7:3) BOXCSCORE

  • Um ein Haar hätten die Bucs die Panthers vor ein Do-or-Die-Game in der kommenden Woche geschickt. Eine erneute Riesenleistung von Jameis Winston brachte die Gäste bis zum Schluss in eine aussichtsreiche Position. Am Ende war es aber einmal mehr Cam Newton, dem die Show gehörte.
  • Mit dem letzten Drive und den heruntertickenden Sekunden drückte Newton den Ball höchstpersönlich in die Endzone und die Panthers somit in die Playoffs. Vorher fing bei den Bucs Bobo Wilson seinen ersten Score der Saison und Karriere. Winston, der für 367 Yards warf, brachte den Ball mit einem enorm harten Pass an den Mann.
  • Eine tolle Leistung zeigte auch Mike Evans. Nach einer schwachen Saison scheint er nun wieder auf dem rechten Wege zu sein. Evans legte sein erstes 100-Yard-Spiel der Saison auf.
  • Die Panthers kamen offensiv auf beinahe 150 Yards weniger, profitierten aber von der Turnovern auf der Gegenseite. Gleich dreimal fumbelten die Bucs und brachten sich somit selbst um die besten Chancen. Außerdem konnte man nur einen von sechs Red-Zone-Trips in einen Touchdown ummünzen.
  • Damiere Byrd returnierte in der ersten Halbzeit einen Kick-Off über 103 Yards. Es war das längste Play in der Geschichte der Panthers.

Washington Redskins (7-8) - Denver Broncos (5-10)

Ergebnis: 27:11 (0:3, 10:0, 3:0, 14:8) BOXSCORE

  • In einem Spiel ohne jegliche Playoff-Relevanz behalten die Redskins gegen die Broncos vor heimischem Publikum die Oberhand. Denver sah sich zuletzt in einem starken Formhoch, der alte und neue QB Brock Osweiler erwischte eine Woche nach der hervorragenden Leistung gegen die Dolphins wieder einen schwachen Tag. Er warf für 193 Yards bei einer Interception.

  • Auf der anderen Seite spielte Kirk Cousins sein möglicherweise letztes Spiel für die Redskins und konnte dabei über weite Strecken überzeugen. Zwei seiner 19 Completions fanden Receiver Jamison Crowder, Josh Doctson und Vernon Davis für einfache Touchdowns.

  • Die Broncos machten auf dem Boden gegen eine schwache Run-D der Redskins einen guten Eindruck. Das Spiel wurde aber durch das Quarterback-Duell entschieden. Dies auch, da der Pass Rush der Redskins effektiv war. Der überragende Ryan Kerrigan konnte mit 2 Sacks seine Saison-Totale auf 10 heraufschrauben.

Tennessee Titans (8-7) - Los Angeles Rams (11-4)

Ergebnis: 23:27 (3:6, 10:7, 7:7, 3:7) BOXSCORE

  • Todd Gurley ist ein legitimer MVP-Kandidat! Seine Leistung war nicht anderes als phänomenal. Dank seiner 176 Scrimmage Yards konnten sich die Rams den Division Titel sichern. Doch es war ein spektakuläres Spiel, über die gesamte Dauer.
  • Jared Goff warf für 301 Yards und vier Touchdowns um seiner Saison einen weiteren Höhepunkt zu schenken. Er ist nun der einzige Quarterback neben Kurt Warner, der für die Rams mehrere 300+ Passing Yard und 4+ Passing-Touchdown-Spiele in einer Saison hatte.
  • Auf der defensiven Seite hatte man durchaus große Probleme, die Titans zu stoppen. Marcus Mariota begann sein Spiel mit einer schlimmen Interception, dann allerdings verbesserte er sich enorm. Am Ende kam er auf 275 Passing Yards.
  • Die Geschichte des Tages war aber Gurley. Nach den 280 Scrimmage Yard und vier Touchdowns in der letzten Woche waren es diesmal zwei. Er durchbrach die 2.000-Scrimmage-Yard-Marke und erzielte den längsten Touchdoen seiner Karriere, als er nach einer Reception für 80 Yards lief. Außerdem ist er der erste Spieler mit über 100 Rushing- und 100 Receiving-Yards im selben Spiel seit Arian Foster 1001.

New York Jets (5-10) - Los Angeles Chargers (8-7)

Ergebnis: 7:14 (0:0, 0:7, 7:7, 0:0) BOXSCORE

  • Die Playoff-Ambitionen der Chargers leben weiter. Gegen ein fehlerlastiges Jets-Team hatte man wenig Probleme, sich durchzusetzen. Die Jets kamen nur auf 13 First Downs und schenkten den Ball dreimal her. Zudem ssammelte man wieder einmal fleißig Strafen.
  • Im Passing Department schlugen die Chargers ihren Gegner mit 290:98 Yards. Bryce Petty wurde dreimal zu Boden gerissen und warf den Ball einmal in die falschen Hände. Philip Rivers hingegen brachte 22 seiner 40 Pässe für 290 Yards und einen Score an den Mann.
  • Eines seiner Lieblings-Targets war einmal mehr Keenan Allen. Allen konnte zwar nur 5 seiner 10 Targets sichern, sorgte aber für das Highlights des Spiels, als der Receiver bei einem Hail Mary vor der Halbzeit eine Interception fing. Er ist nun einer von drei Receivern, die jemals in der selben Saison 1.000 Passing Yards und eine Interception fangen konnten. Die anderen beiden waren Randy Moss 2009 und Don Hutson 1942.

Houston Texans (4-11) - Pittsburgh Steelers (12-3)

Ergebnis: 6:34 (0:10, 0:10, 0;7, 6:7) BOXSCORE

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Philadelphia Eagles (13-2) - Oakland Raiders (6-9)

Ergebnis: 19:10 (7:0, 0:7, 3:3, 10:0) BOXSCORE

Recap: Eagles mühen sich zum Top-Seed der NFC

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