NFL: Roundup Week 12: Rams setzen Statement - Chiefs-Kollaps

Nach dem Thanksgiving-Dreierpack setzen die Rams im Spitzenspiel ein absolutes Statement. Die Kansas City Chiefs verlieren abermals und setzten ihre Misere fort. Die Philadelphia Eagles hingegen marschierten munter weiter, während es für die New England Patriots Bestmarken regnete. Die Tennessee Titans beendeten derweil eine lange Durststrecke. Die Cardinals gewinnen mit einem Wahnsinns-Field-Goal und die Niners setzen erstmal auf Jimmy Garoppolo. In Oakland bricht das totale Chaos aus.

Nach dem Thanksgiving-Dreierpack setzen die Rams im Spitzenspiel ein absolutes Statement. Die Kansas City Chiefs verlieren abermals und setzten ihre Misere fort. Die Philadelphia Eagles hingegen marschierten munter weiter, während es für die New England Patriots Bestmarken regnete. Die Tennessee Titans beendeten derweil eine lange Durststrecke. Die Cardinals gewinnen mit einem Wahnsinns-Field-Goal und die Niners setzen erstmal auf Jimmy Garoppolo. In Oakland bricht das totale Chaos aus.

Seite 1: Rams setzen Statement, Chaos in Oakland, Garoppolo-Debüt

Los Angeles Rams (8-3) - New Orleans Saints (8-3)

Ergebnis: 26:20 (10:7, 7:3, 3:0, 6:10) BOXSCORE

  • Zum Top-Spiel des Tages sind die Saints ohne ihre besten Cornerbacks nach L.A. gereist. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um die erfolgreichste Offense der Liga im Zaum zu halten. Jared Goff (20/30, 241 YDS, 2TD) konnte mit schnellem Release immer wieder seine Receiver finden. Acht davon setzte er mit Pässen ein.

  • Einer, der sehr stark in das Passing Game eingebunden wurde, war Todd Gurley. Der Running Back wurde siebenmal gesucht und fing dabei 4 Pässe für starke 54 Yards. Auf dem Boden hingegen standen 74 Yards gegenüber.

  • Die Saints konnten wenn, dann in erster Linie durch Cam Jordan Druck ausüben. Der Saints-Defensive-End setzte Goff zweimal auf den Hosenboden und schraubte seine Saison-Totale somit auf 10 herauf. Bestwert in seiner Karriere liegt bei 12,5.

  • Und Offensiv? Hier lief lange nicht allzu viel zusammen. Entlastung schaffte noch am häufigsten Rookie-Sensation Alvin Kamara. Hier ist in erster Linie sein 74-Yard-Touchdown-Rush zu erwähnen. Die Saints kamen zwar als eines der stärksten Rushing-Teams der Liga in die Partie. Dieses Play war aber dennoch ihr längster Lauf der Saison. Dem Rookie gelang kurz vor Schluss noch ein weiterer Score bei seiner 188-Scrimmage-Yard-Performance.

San Francisco 49ers (1-10) - Seattle Seahawks (7-4)

Ergebnis: 13:24 (0:0, 3:7, 3:7, 7:10) BOXSCORE

  • Vom Winde verweht - Das zumindest könnte einer der Titel des Spiels sein. Auch Russell Wilson (11/23, 144 YDS, 2TD, INT) hatte mit den böhigen Verhältnissen in Santa Clara so seine Probleme und warf direkt mit dem ersten Passversuch einen Pick. Halb so wild. Der Gegner konnte nämlich nur ganz wenig offensiven Druck ausüben.

  • Beide Teams versuchten den Bedingungen lange mit dem Laufspiel entgegenzuwirken. Beide Teams waren dabei nicht gerade als effektiv (SF: 24 ATT, 84 YDS - SEA: 30 ATT, 90 YDS). Seattle zumindest aber kann sich auf die Escape-Fähigkeiten seines Quarterbacks verlassen. Wilson reichten einige wenige Plays, um sein Team zu Touchdown-Drives zu führen, welche für die nötige Reichweite sorgten.

  • Die Niners haben währenddessen weiterhin Riesenprobleme ihren Quarterback zu schützen. C.J. Beathard wurde dreimal gesackt und musste 13 Hits einstecken. Einer davon führte zu einer Verletzung mit knapp über einer Minute Restspielzeit.

  • So kam es also zum lange erwarteten Debüt von Jimmy Garoppolo. Die Neuverpflichtung kam bei seinen zwei Passversuchen ohne Hit aus, brachte beide Pässe an den Mann und warf sogar den einzigen Niners-Touchdown. The Hype is on!

Arizona Cardinals (5-6) - Jacksonville Jaguars (7-4)

Ergebnis: 27:24 (3:0, 10:3, 3:7, 14:11) BOXSCORE

  • Fans toller Offensiven kamen beim Spiel in Arizona wie erwartet nicht auf ihre Kosten. Die Cardinals konzentrierten sich natürlich darauf, Jacksonvilles Laufspiel um Leonard Fournette zu zerstören. Und somit klappte auch schon insgesamt nicht mehr viel für Blake Bortles und Co. 11 Yards hatte die Jaguars-Offense nach dem ersten Viertel auf dem Konto. Fournette stand zur Halbzeit bei 19 Yards.

  • Selbst scheinen die Cardinals eine weitere tolle Receiving-Option in ihrem Tight End Ricky Seals-Jones gefunden zu haben. Der Rookie fing schon in der Vorwoche gegen die Texans zwei Touchdowns. Gegen Jacksonville fing Seals-Jones vier seiner sieben Targets für 72 Yards und einen Touchdown.

  • Wo sich die Blitz-Pakete der Cardinals gegen Jacksonville in diesem Spiel sehr effektiv gezeigt haben, so wissen auch die Jaguars das ganze Jahr über schon großen Druck auf den Quarterback auszuüben und initiierten eine vollkommen verrückte Schlussphase mit einer Fumble-Recovery für einen Touchdown durch Calais Campbell.
  • Der Score wurde nämlich umgehend von Blaine Gabbert mit einer 52-Yard-Bombe auf Jaron Brown beantwortet. Doch auch dies ließen die Jags nicht auf sich sitzen und Bortles lief im nächsten Drive zum zweiten Mal selbst in die Endzone. Insgesamt lief Bortles für 37 Yards mehr als Star-Rookie Fournette!
  • Nach einer schlimmen Bortles-Interception konnten sich die Cardinals nochmal in weiter Field-Goal-Distanz positionieren. Phil Dawson entschied das Spiel mit einem 57-Yard-Field-Goal, dem längsten seiner Karriere.

Oakland Raiders (5-6) - Denver Broncos (3-8)

Ergebnis: 21:14 (0:0, 14:0, 7:0, 0:14) BOXSCORE

  • Manch einer kann sich vielleicht an eine Szene aus der vergangenen Saison erinnern. Aqib Talib riss Michael Crabtrees Kette nach einem Disput von dessen Hals. Exakt dies tat er dann auch im ersten Viertel des erneuten Aufeinandertreffens. Dem Wideout der Raiders brannten die Sicherungen durch und schob den Corner mit seinem Block fast in die Zuschauerränge. Nach der darauffolgenden Schlägerei und einer fünf-minütigen Unterbrechung wurden beide Playmaker rausgeschmissen.

  • Nach einer Schlägerei bekamen die Zuschauer in Oakland dann auch noch ein Billiard-Spiel zu sehen. So zumindest lässt sich die erste Raiders-Interception der Saison beschreiben. NaVorro Bowman lag bereits wie ein Marienkäfer auf dem Boden, als ein abgeprallter Ball in seinen Händen landete. Nie wartete ein Team länger auf seinen ersten Pick als die Raiders in dieser Saison.

  • Die Broncos-Offense sah währenddessen auch mit Paxton Lynch als neuem Playcaller nicht gerade besser aus. Die Offense bewegte sich nirgendwohin, weder mit dem Pass, noch mit dem Lauf. Zwei First Downs standen nach 30 Minuten 14 von den Raiders gegenüber. 22 Passing Yards zur Halbzeit wurden von einer 19-Yard-Completion geschönigt.

  • Im zweiten Durchgang verletzte sich Lynch dann. Für ihn übernahm Trevor Siemian die strauchelnde Offense erneut. Und dies gar nicht schlecht! Siemian warf für 109 Yards mehr als Lynch und brachte die Broncos mit zwei Scores zurück ins Spiel.

Indianapolis Colts (3-8) - Tennessee Titans (7-4)

Ergebnis: 16:20 (6:0, 0:13, 3:7, 0:7) BOXSCORE

  • Die Titans erringen einen hart erkämpften Sieg in Indianapolis und beenden damit eine Durststrecke von neun Jahren, in denen sie nicht mehr in Indy gewonnen haben.
  • Ryan Succop brachte die Titans mit zwei Field Goals im ersten Viertel in Führung, Adam Vinatieri egalisierte im zweiten Viertel mit ebenfalls zwei Kicks. Anschließend erzielten die die Colts zehn weitere Punkte in Serie: Frank Gore lief zu einem 14-Yard-Touchdown, während Vinatieri im dritten Viertel noch aus 42 Yards traf.
  • Die Gäste kamen jedoch wieder heran. Noch im dritten Spielabschnitt fand Marcus Mariota Delanie Walker für einen 2-Yard-Touchdown-Pass. Sechs Minuten vor Ende war es dann DeMarco Murray, der den Touchdown zum Sieg erzielte. Das war auch die einzige gute Aktion von Murray, er lief ansonsten für neun Yards auf 12 Carries! Back-Kollege Derrick Henry hatte dagegen 79 Yards (13 CAR).
Seite 2: Panthers ringen Jets nieder und die Patriots verhauen die Dolphins

Philadelphia Eagles (10-1) - Chicago Bears (3-8)

Ergebnis: 31:3 (7:0, 17:0, 0:3, 7:0) BOXSCORE

  • Die Eagles setzen ihre beeindruckende Siegesserie nahtlos fort. Dabei begann es gar nicht mal so gut für Philly: Sie leisteten sich gleich zwei Turnover im ersten Viertel. Malcolm Jenkins verlor einen Fumble direkt, nachdem er eine Interception gefangen hatte. Und LeGarrette Blount verlor einen Fumble nach einem längeren Lauf.
  • Das aber störte Quarterback Carson Wentz herzlich wenig. Der Sophomore stellte gleich noch einen Teamrekord ein, denn er warf zum siebten Mal in Serie mindestens zwei Touchdowns in einem Spiel. Das schafften vor ihm im Trikot der Eagles nur Sonny Jurgensen (1960/61) und Donovan McNabb im Jahr 2006.
  • Die Bears wiederum fanden vor der Pause überhaupt nicht statt. Sie schafften kein einziges First Down bis zum Pausentee. Das passierte zuletzt den Chiefs in Week 15 der Saison 2012 bei den Raiders. Nach der Pause erzielten die Bears dann immerhin acht First Downs.

New York Jets (4-7) - Carolina Panthers (8-3)

Ergebnis: 27:35 (3:3, 7:9, 7:6, 10:17) BOXSCORE

  • Das hatten sich die Panthers sicher einfacher vorgestellt. Doch die Jets zeigten von Anfang an gute Gegenwehr und durch zwei Touchdowns von Robby Anderson kurz vor und nach der Pause zwischenzeitlich mit 17:12 in Führung. Für Anderson war es bereits das fünfte Spiel in Serie mit mindestens einem Touchdown.
  • Für den Unterschied zugunsten der Panthers sorgten dann die Defense und die Special Teams im vierten Viertel. Zunächst trug Linebacker Luke Kuechly einen Fumble über 34 Yards in die Endzone, anschließend schaffte Kaelin Clay einen 60-Yard-Punt-Return-Touchdown zur Vorentscheidung mit knapp zehn Minuten auf der Uhr.
  • Es war jedoch nicht alles gut aus Sicht Carolinas. Tight End Greg Olsen feierte zwar sein Comeback von IR, doch er musste das Spiel vorzeitig mit einem Fußverletzung - es war derselbe Fuß, mit dem er auf IR gelandet war - verlassen. Wie schwer die erneute Verletzung ist, ist noch unklar.

New England Patriots (9-2) - Miami Dolphins (4-7)

Ergebnis: 35:17 (14:0, 7:10, 7:0, 7:7) BOXSCORE

  • Die Patriots gewannen ihr siebtes Spiel in Serie und setzten direkt im ersten Drive - 3 and out - ein Ausrufezeichen: Sie liefen einen Punt-Fake mit Nate Ebner, der für 14 Yards ein First Down erzielte, anschließend aber mit einer Knieverletzung raus musste. Die Patriots erzielten anschließend ihren ersten Touchdown durch Rex Burkhead (1. Rush TD 2017). Es war der fünfte Opening-Drive-Touchdown für New England in diesem Jahr. Genauso viele haben nur die Eagles und Packers.
  • Tom Brady warf vier Touchdown-Pässe und hat nun 26 im Alter von 40 Jahren erzielt. Mehr als jeder andere 40-Jährige in der Geschichte des Sports. Zudem warf er zwei Touchdown-Pässe auf Rob Gronkowski, womit beide zusammen nun für 74 Touchdowns verantwortlich sind - das sind die fünftmeisten Touchdown-Pässe unter allen QB-Receiver-Duos überhaupt. Für Gronk war es zudem das 16. Spiel mit mehreren Touchdown-Receptions insgesamt, womit er den Team-Rekord von Randy Moss gebrochen hat.
  • Die Miami Dolphins erzeugten extrem viel Druck und schafften acht QB-Hits gegen Brady, aber nur einen Sack. Die Patriots wiederum schafften neun QB-Hits gegen Miamis Backup Matt Moore und schafften sogar sieben Sacks, für New England eine Saison-Bestleistung. Eine Bestleistung legte derweil auch Patriots-Running-Back Dion Lewis hin, der in nur 15 Carries für 115 Yards lief.

Atlanta Falcons (7-4) - Tampa Bay Buccaneers (4-7)

Ergebnis: 34:20 (3:3, 17:3, 7:7, 7:7) BOXSCORE

  • Das Spiel stand komplett im Zeichen von Julio Jones. Der Star-Receiver der Falcons fing 12 Pässe für 253 Yards und 2 Touchdowns. Es war sein drittes Spiel mit mindestens 250 Yards in seiner Karriere. Kein anderer Spieler in der Geschichte der NFL hat davon mehr als eins.
  • Der erste Touchdown von Jones war derweil ein 51-Yard-TD-Pass von Wide Receiver Mohamed Sanu. Zu dem Zeitpunkt hatte Sanu damit genauso viele TD-Pässe auf Sanu geworfen wie Quarterback Matt Ryan, der allerdings wenig später selbst einen drauflegte.
  • Auf dem Boden übernahm Tevin Coleman das Kommando und lief für 97 Yards in Abwesenheit von Devonta Freeman (Gehirnerschütterung). Zudem erzielte er zwei Touchdowns.

Cincinnati Bengals (5-6) - Cleveland Browns (0-11)

Ergebnis: 30:16 (7:3, 9:3, 7:3, 7:7) BOXSCORE

  • Die Cincinnati Bengals feierten nicht nur einen überzeugenden und nie gefährdeten Erfolg gegen die Browns, sie durften sich auch über das vielleicht beste Spiel der jungen Karriere von Rookie-Running-Back Joe Mixon freuen: Er lief für 115 Yards und knackte erstmals überhaupt die 100-Yard-Marke (TD).

  • Eine Premiere gab es derweil für seinen Teamkollegen Tight End Tyler Kroft: Der nämlich erzielte durch den Touchdown-Catch im dritten Viertel seinen ersten Touchdown überhaupt vor heimischer Kulisse! Auswärts gelangen ihm bereits fünf Scores.

  • Kicker standen im Paul Brown Stadium im Fokus: Im zweiten Viertel gab es vier Field Goals, im gesamten Spiel sechs. Randy Bullock und Zane Gonzalez bei den Gästen verwerteten je drei Versuche.

Seite 3: Chiefs-Kollaps perfekt, Thanksgiving-Action

Kansas City Chiefs (6-5) - Buffalo Bills (6-5)

Ergebnis: 10:16 (0:7, 3:6, 7:3, 0:0) BOXSCORE

  • Der freie Fall der Chiefs geht munter weiter. Sie verloren schon ihr drittes Spiel in Serie. Überdies war es die fünfte Niederlage in den letzten sechs Spielen.

  • Die Chiefs begannen äußerst schwach in der Offensive und schafften vor der Pause ein einziges First Down. Die einzigen Zähler vor der Pause waren das Resultat eines 45-Yard-Field-Goals von Harrison Butker. Kurz zuvor hatte Steven Hauschka einen 52-Yard-Versuch auf Seiten der Bills vergeben.

  • Für Hauschka, der sich anschließend mit einem 56-Yarder und einem Treffer aus 49 Yards rehabilitierte, endete mit seinem Fehlschuss eine Serie: Nach 13 erfolgreichen Field-Goal-Versuchen aus mehr als 50 Yards vergab er mal wieder einen solchen. Die 13 waren ein NFL-Rekord.

  • Albert Wilsons Touchdown-Catch im dritten Viertel (19 Yards) war derweil der erste Touchdown der Chiefs seit Week 9. In Week 10 hatten sie ihre Bye-Week und letzte Woche gelang ihnen gegen die Giants kein Trip in die Endzone.

Detroit Lions (6-5) - Minnesota Vikings (9-2)

Ergebnis: 23:30 (0:13, 10:7, 6:7, 7:3) BOXSCORE

Analyse: Division-Titel in Reichweite! Vikings gewinnen in Detroit

Dallas Cowboys (5-6) - Los Angeles Chargers (5-6)

Ergebnis: 6:28 (0:0, 0:3, 0:13, 6:12) BOXSCORE

Spielbericht: Thanksgiving-Meltdown - Cowboys gehen unter

Washington Redskins (5-6) - New York Giants (2-9

Ergebnis: 20:10 (0:0, 3:3, 7:7, 10:0) BOXSCORE

Spielbericht: Offensiv-Debakel: Giants verlieren in Washington

Pittsburgh Steelers (8-2) - Green Bay Packers (5-5)

Ergebnis: 31:28 (6:14, 8:0, 7:7, 10:7) BOXSCORE

Analyse: AB rettet Steelers in Thriller - Hundley stark

Baltimore Ravens (6-5) - Houston Texans (4-7)

Ergebnis: 23:16 (0:7, 17:3, 0:3, 6:3) BOXSCORE

Analyse: Ravens-Defense hält Playoff-Traum am Leben

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