NFL: Panthers: McCaffrey nur zweiter Running Back?

Die Carolina Panthers haben im Draft bewusst eine andere Richtung eingeschlagen - und mit Christian McCaffrey und Curtis Samuel den Grundstein für eine potentiell deutlich veränderte Offense gelegt. Allem Anschein nach aber könnte McCaffreys Rolle zumindest zunächst deutlich kleiner ausfallen, als ursprünglich gedacht.

Die Carolina Panthers haben im Draft bewusst eine andere Richtung eingeschlagen - und mit Christian McCaffrey und Curtis Samuel den Grundstein für eine potentiell deutlich veränderte Offense gelegt. Allem Anschein nach aber könnte McCaffreys Rolle zumindest zunächst deutlich kleiner ausfallen, als ursprünglich gedacht.

Das berichtet Panthers-Insider Max Henson auf der Team-Website. Stattdessen soll Jonathan Stewart der Starter bleiben.

Demnach habe "absolut jeder, von Head Coach Ron Rivera bis zu Running Backs Coach Jim Skipper betont, dass sich Stewarts Rolle nicht verändern wird. Und Stewart selbst hat gesagt, dass er sich keine Sorgen mache." Stewart, Carolinas physischer, aber auch verletzungsanfälliger Power-Back der letzten Jahre, werde auch weiterhin "den Großteil der Carries erhalten".

Wie McCaffrey tatsächlich eingesetzt wird, ist eine der spannendsten Fragen rund um die Panthers-Offense. Der Running Back ist als Receiver deutlich talentierter als Stewart, muss sich in Carolinas Power-Scheme aber zunächst beweisen. Die Mittel, um in einem solchen Scheme zu glänzen, bringt der geduldige Runner mit.

Die Verpflichtungen von McCaffrey und auch Samuel - ein nicht unähnlicher Spielertyp - lassen aber darauf schließen, dass Carolina verstärkt auf ein Kurzpassspiel setzen will. Die Panthers verzeichneten in der Vorsaison nur 59 3-Step-Dropbacks (beziehungsweise 1-Step-Dropbacks aus der Shotgun heraus), Newton hatte bisher vor allem als Downfield-Passer geglänzt.

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