NFL: Ninkovich beendet seine Karriere

Die New England Patriots stehen vorm Ende einer Ära. Defensive End Rob Ninkovich hat seinen Rücktritt erklärt und steht dem Team somit nicht mehr zur Verfügung. Mit den Patriots stand er dreimal im Super Bowl und gewann zwei davon.

Die New England Patriots stehen vorm Ende einer Ära. Defensive End Rob Ninkovich hat seinen Rücktritt erklärt und steht dem Team somit nicht mehr zur Verfügung. Mit den Patriots stand er dreimal im Super Bowl und gewann zwei davon.

In den ersten Tagen des Trainingscamps war Ninkovich abwesend. Laut Head Coach Bill Belichick hatte dies "persönliche Gründe". In einer Pressekonferenz erklärte Ninkovich nun offiziell seinen Rücktritt.

Ninkovich, 33, befasste sich seit ein paar Jahren schon mit einem Karriereende. Er spielte insgesamt zwölf Jahre in der NFL und wurde in der fünften Runde des Draft 2006 von den New Orleans Saints gezogen.

Wirklich bekannt wurde Ninkovich jedoch erst, als er 2009 als Free Agent zu den Patriots wechselte. Von 2009 bis 2016 spielte der Linebacker und Defensive End 123 Mal in der Regular Season (101 Starts) für New England und absolvierte 17 Playoff-Spiele (16 Starts). 2013 und 2015 war er jeweils einer der Teamcaptains.

Patriots: Rob Ninkovich hinterlässt Lücke in der Front Seven

In seiner Karriere in New England kam er auf 423 Tackles und 46 Sacks. 2016 allerdings wurde seine Spielzeit merklich zurückgeschraubt. Er spielte lediglich in 44,3 Prozent der Defensiv-Snaps des Teams, was aber auch daran lag, dass er die Saison mit einer Vier-Spiele-Sperre für einen positiven Doping-Test begonnen hatte. Gegen Ende der Saison war seine Einsatzzeit jedoch wieder auf gewohntem Niveau.

Ninkovich wird eine Lücke in der Front Seven der Patriots hinterlassen, in der er gegenüber von Trey Flowers als möglicher Starting Defensive End eingeplant war. Durch den Abgang von Ninkovich dürfte die Wichtigkeit von Neuzugang Kony Ealy weiter steigen. Zudem stehen mit Geneo Grissom und den Rookies Derek Rivers und Deatrich Wise Jr. noch weitere Pass-Rush-Alternativen im Kader.

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