Das nächste Opfer des Black Monday

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Der gefürchtete Black Monday ist in vollem Gange.

Nachdem die New York Jets nach dem letzten Spiel ihren Coach Adam Gase entlassen hatten, folgte am Montag Nachmittag Doug Marrone als zweites "Opfer". Die Jacksonville Jaguars setzten ihren Cheftrainer nach einer brutalen Saison vor die Tür.

Am Montag nach dem letzten Spieltag erwischt es in der NFL traditionell die erfolglosen Trainer.

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Chargers entlassen Lynn trotz Siegesserie

Das dritte Opfer des berüchtigten Black Monday war am frühen Abend nun Anthony Lynn von den Los Angeles Chargers.

Der 52 Jahre alte Chargers-Coach verpasste nach einem 7:9-Rekord die Playoffs trotz zuletzt vier Siegen in Serie und muss nach vier Spielzeiten in L.A. nun seine Koffer packen. (NFL-Playoffs in der Übersicht)

Jets-Boss äußert sich nach Gase-Aus

Bei den Jets und Jaguars war die Trennung am Ende keine große Überraschung. "Es ist klar, dass es die beste Entscheidung für die Jets ist, eine neue Richtung einzuschlagen", sagte Team-Boss Christopher Johnson.

Unter Gase waren den Jets im Verlauf der abgelaufenen Spielzeit lediglich zwei Siege bei 14 Niederlagen gelungen, dabei verloren sie nach dem Saisonbeginn zunächst 13 Spiele nacheinander. (Ergebnisse und Spielplan der NFL)

Im Verlauf der Saison waren bereits drei Coaches in der NFL gefeuert worden: Die Houston Texans hatten sich von Bill O'Brien getrennt, die Atlanta Falcons von Dan Quinn und die Detroit Lions von Matt Patricia.