NFL: Miracle Men: Eine letzte Reise!

Gesucht werden die Conference-Champions, gesucht werden die Teilnehmer am Super Bowl! In Foxborough bekommen es die New England Patriots mit einer der besten Defenses der Liga zu tun und machen sich um die Hand von Brady sorgen. Die Jaguars wollen auch die zweite Phalanx der letzten Jahre in der AFC brechen. In Philadelphia will man erneut alle Kritiker Lügen strafen, die die Eagles als Underdogs bezeichnen. Doch Vorsicht: Die Vikings kommen von Minnesota Miracle! Die Spiele könnt ihr mit Option des Original-Kommentars am Sonntag ab 21.05 Uhr live auf DAZN verfolgen.

Gesucht werden die Conference-Champions, gesucht werden die Teilnehmer am Super Bowl! In Foxborough bekommen es die New England Patriots mit einer der besten Defenses der Liga zu tun und machen sich um die Hand von Brady sorgen. Die Jaguars wollen auch die zweite Phalanx der letzten Jahre in der AFC brechen. In Philadelphia will man erneut alle Kritiker Lügen strafen, die die Eagles als Underdogs bezeichnen. Doch Vorsicht: Die Vikings kommen von Minnesota Miracle! Die Spiele könnt ihr mit Option des Original-Kommentars am Sonntag ab 21.05 Uhr verfolgen.

Seite 1: New England Patriots vs. Jacksonville Jaguars

No. 1 New England Patriots (13-3) - No. 3 Jacksonville Jaguars (10-6) (So., ab 21.05 Uhr )

Der Weg in die Playoffs

Patriots: Das AFC Championship Game ohne die Patriots? Undenkbar! Zum siebten Mal in Folge hat Brady die Pats in das Finale der Conference geführt. Zum 12. Mal insgesamt in der Karriere geht es für den 40-Jährigen in das Spiel, welches er sieben Mal für sich und seine Farben entscheiden konnte. Große Zweifel am Durchmarsch hatte es ohnehin nicht gegeben, selbst wenn der Saisonstart nicht ganz den Vorstellungen entsprach. Defensive Probleme aus den warmen Monaten wurden behoben. 'Bend but don't Break' heißt das Konzept, mit dem Matt Patricia seine Defense über die letzten Wochen zu einer weitaus respektableren Unit machte.

Daran konnten auch Marcus Mariota und die Titans in der Vorwoche nichts ändern. Zwar startete Tennessee gut und mit einem herausragenden Catch von Corey Davis in der Endzone, doch taten die Pats einmal mehr das, was sie immer tun: Sie sind da, wenn es darauf ankommt. Das Running Game um Derrick Henry wurde bei 28 Yards gehalten. Mariota musste 8 Sacks einstecken. Die Defensive Unit New Englands zeigt ein ganz anderes Gesicht als noch zu Beginn der Saison. Schwachstellen sind beim Team von Bill Belichick nun kaum noch vorhanden. Gegnern - ob es nun Teams oder Fans sind - kann das nicht gefallen.

Jaguars: Die Reise der Jaguars ist wahnsinnig beeindruckend. Es wäre nicht das erste Mal gewesen, dass ein Team viel Geld für neue Spieler investiert, das Projekt aber dennoch scheitert. Zu viele Einzelteile sind in diesem Sport von bedeutender Rolle. In Jacksonville jedoch greift ein Rädchen ins andere. In der Regular Season hat sich eine Defensive gefunden, die auf allen drei Ebenen zum Besten gehört, was die Liga zu bieten hat. Offensiv schien man vom Running Game um Leonard Fournette abzuhängen, doch Quarterback Blake Bortles spielt die beste Saison seiner Karriere und weiß seine Kritiker Woche um Woche aufs Neue zu überraschen.

So beispielsweise auch in der Divisional Round, als die Jaguars-Offense plötzlich die Komponente war, die von Anfang an das Tempo angab. Die Offensive Line ließt die Steelers Front nicht gerade wie die eines Second-Seed aussehen und Fournette profitierte davon mit drei Scores. Gegen die Steelers ließ die sonst so starke Defense der Jaguars Pittsburgh nach mehreren überragenden Touchdowns noch einmal an ein Comeback glauben. Insbesondere Cornerback A.J. Bouye wurde bei den ersten beiden Scores der Steelers als Schwachpunkt ausgemacht. Unter dem Strich profitierten die Jaguars auch von einem äußerst fragwürdigen Playcalling der Steelers und so hat Dual County nun die Chance auf die erste Super-Bowl-Teilnahme in der Franchise-Geschichte.

Die aktuelle Situation

Patriots: Sorgen macht den Pats derzeit eine Handverletzung, die sich Brady im Training am Mittwoch zugezogen hatte, weshalb er das Training am Donnerstag verpasste. Wer weiß, welche Einstellung der Mann mit den fünf Ringen zu den Repetitions hat, kann nachvollziehen, dass Brady kein Freund von Vorsichtsmaßnahmen ist. Die Verletzung an der Wurfhand ist deshalb durchaus ein Faktor, den man ernst nehmen muss. Auch wenn Kollege Dion Lewis bei NFL Network erklärte: "Wer Nummer 12 kennt, weiß, dass er alles dafür tun wird, am Sonntag auf dem Feld zu stehen."

Brady spielt historisch gesehen gerne gegen die Jags. In sieben Aufeinandertreffen gab es sieben Siege. Im letzten, beim 51:17 im September 2015, mussten die Patriots nicht ein einziges Mal punten. Dass man nun aber auf ein anderes Jaguars-Team trifft, ist in den Köpfen verankert. Brady bezeichnete die Jaguars als den "schwersten Gegner", dem man in dieser Saison begegnet. Worte, denen Jags-Linebacker Telvin Smith nicht viel abgewinnen kann: "Das ist der älteste Trick ... den Gegner in den Himmel loben. Wir wissen aber genau, was hinter den Kulissen geredet wird. Respekt!", so Smith in einem Tweet.

Jaguars: Die Jags haben eine der stärksten Defenses der Liga, soviel ist klar. Doch kommt die Unit in der Kritik aufgrund der vielen Scoring-Plays vielleicht etwas zu gut davon? Nach den 42 zugelassenen Punkten in Pittsburgh war dies unter der Woche Thema. Jacksonville spielte zwar fast das gesamte Spiel über mit einer Führung im Rücken und agierte dann mit tiefen Coverage-Paketen auch häufiger in der Prevent-Defense. Auch die beiden Touchdowns von Antonio Brown, sowie der Lateral-Pass beim Scramble von Ben Roethlisberger zu Le'Veon Bell und dessen TD-Reception bei der Wheel Route in engster Coverage von Telvin Smith waren allesamt herausragende Plays. Dennoch sind die zugelassenen 545 Offensive Yards und 28 First Downs für eine derart renommierte Defense zu viel. Auch die Patriots können mit dem Ball in den eigenen Händen etwas anfangen.

Wo die Patriots gewohnt ruhig bleiben und den Gegner und dessen Stärken in vielleicht überschwänglichem Maße loben, hat es einige Jags-Players bereits mit der Vorfreude auf Sonntag voll erwischt. Jalen Ramsey beispielsweise erklärte, nachdem er und ein paar Teamkollegen auf den Sieg in Pittsburgh noch auf einen Abstecher im heimischen EverBank Field gelandet waren, dass man "in den Super Bowl einzieht" und diesen "gewinnt". Gronkowski habe derweil "noch nie gegen einen Corner wie mich gespielt", so Ramsey unter der Woche. Den Übereifer müssen die Jags in New England auf jeden Fall gut kontrollieren.

Players to Watch

Patriots: Dion Lewis. Auf Gronkowski liegt der Fokus einer jeden Defense, die gegen die Patriots antritt. Dann kommt ein super-gefährliches Receiving-Corps, das über kurze und lange Pässe Schaden anrichten kann. Über eins der Lieblingstargets von Brady wird aber zu wenig gesprochen. Running Back Lewis scheint nämlich immer dann die verfügbare Option zu sein, wenn Brady durch die Progressions geht und keinen Receiver mehr hat. Gegen Tennessee gab es neben 15 Carries auch 9 Receptions. Damit war es in den letzten 5 Spielen viermal der Fall, dass Lewis mindestens 5 Pässe fing. Lewis ist die Option, wenn es für Brady eigentlich keine Option mehr gibt.

Jaguars: Jalen Ramsey. Wie schon angedeutet: Die Chancen stehen gut, dass sich Ramsey tatsächlich Gronkowski annimmt. Ramsey ist zweifelsohne einer der stärksten, wenn nicht der derzeit stärkste Corner der Liga. Zu Gronk (1,98 m) fehlen dennoch 13 Zentimeter Körpergröße. In Sachen Speed, Stärke und Athletik könnte er der Herausforderung aber gewachsen sein. Das Matchup könnte eines der besten des Jahres werden. Schafft Ramsey es, Brady davon abzubringen, zu seinem Tight End zu werfen, wäre den Pats die stärkste offensive Waffe genommen.

Darauf kommt es an

Welche Ebene haben sich Belichick und Brady herausgesucht, um die Defense der Jaguars zu attackieren? Wie bereits erwähnt, könnte Running Back Lewis zum X-Faktor werden. Stehen die tiefen Optionen zu, schafft es Lewis selbst bei sehr guten Coverage-Ausführungen immer wieder, sich noch als Anspielstation anzubieten und einige Yards nach dem Catch zu absolvieren. Eine für die Defense frustrierende Nadelspitze. Defensiv muss man den Lauf von Fournette im Rahmen halten und auf Play Action vorbereitet sein. Auch Bortles' Scrambles erfreuen sich in den Playoffs immer häufiger positiver Rezensionen.

Für die Jaguars heißt es wieder einmal, den Job an der Line of Scrimmage zu erledigen. Schafft man es hier Löcher aufzureißen, so kann Fournette dem Gegner Schaden hinzufügen. Doch Vorsicht: Die Pats haben das vermeintlich starke Run Game des Gegners schon gegen Tennessee außerordentlich gut kontrolliert. Defensiv muss man gerade ob der jüngsten Meldungen noch mehr Druck auf Brady ausbauen. Der wird nämlich versuchen, jeglichen Gegnerkontakt zu vermeiden und den Ball tendenziell früher werfen als sonst.

Prognose

Die Patriots gehen auf jeden Fall als Favorit in die Partie. Zwar ist die Jaguars-Defense zweifelsfrei eine sehr starke Unit, doch sind die Pats immer bestens vorbereitet und auf der Playoff-Bühne zu Hause. Den Erfahrungs-Faktor konnten die Jags zwar gegen die Steelers ausmerzen, New England ist in der derzeitigen Verfassung aber eine andere Hausnummer. Offensiv ist man weiterhin etwas limitiert. New England wird das Run Game kontrollieren und den Jaguars die erste Super-Bowl-Teilnahme verwehren. Tipp: 24:10 Patriots

Tippspiel Playoffs - Conference Championship Games:

Florian Regelmann Adrian Franke Marcus Blumberg

Pascal

De Marco

Jaguars @Patriots 20:16 10:23 17:31 10:24
Vikings @Eagles 24:13 20:13 17:20 17:12
Divisional Round 2-2 2-2 1-3 2-2
Insgesamt 173-91 173-91 174-90 169-95
Seite 2: Philadelphia Eagles vs. Minnesota Vikings

No. 1 Philadelphia Eagles (13-3) - No. 2 Minnesota Vikings (13-3) (Mo., ab 0.40 Uhr )

Der Weg in die Playoffs

Eagles: Kein Team sah in der Leistungsstärke aller Mannschaftsteile derart gut aus wie die Eagles. Philly spielte sich dank toller Leistungen auf beiden Seiten des Feldes die beste Bilanz der gesamten Liga heraus ... bis, ja bis sich Carson Wentz das Kreuzband riss. Es war der Schockmoment für Philly, doch dank der hervorragenden Vorarbeit standen ja noch die Playoffs an. Und nicht nur das: Den Home Field Advantage hatte man auch noch in der Tasche. Blieb aber das Quarterback-Problem.

Doch wer aufgrund der letzten beiden Regular-Season-Auftritte das Team aus Pennsylvania schon abschreiben wollte, der sah sich in der Vorwoche getäuscht. Die Eagles leisteten auf der defensiven Seite wie gewohnt gute Arbeit und ließen Atlanta gerade in der zweiten Halbzeit verzweifeln. Das Running Game war wie erwartet von enormer Bedeutung und einer weitestgehend fehlerfreien Leistung von Wentz-Backup Nick Foles gab es auch offensiv nicht zu viel zu meckern. Samt Underog-Masken erwarten die Eagles nun also die Vikings.

Vikings: Wer ohne seinen ersten Quarterback in eine Saison geht und daraufhin auch noch den zweiten verliert, von dem kann man eigentlich nicht verlangen, eine derartige Saison zu spielen, wie es die Vikings getan haben. Case Keenum nahm sich der Aufgabe aber an und erledigte diese in einem von OC Pat Shurmur hervorragend abgestimmtem Scheme sehr gut und zuverlässig. Über die Defense muss man nicht sprechen, sie sucht in der Liga vergeblich ihresgleichen. Am vergangenen Sonntag jedoch geriet diese gewaltig ins Wanken.

In der Divisional Runde gegen die New Orleans Saints startete man nämlich furios und erspielte sich nach der ersten Halbzeit eine 17-Punkte-Führung. Andrew Sendejo gelang ein herausragender Pick und als Everson Griffen einen Pass von Drew Brees abfälschte, obwohl er mit dem Rücken zum Playcaller der Saints stand und dieser dann von Anthony Barr gefangen wurde, schien aber wirklich alles für Minnesota zu laufen. In der zweiten Halbzeit jedoch zeigte Brees der Vikings-Defense dann, was ein Hall-of-Famer auch mit einer derart starken Unit anstellen kann. Am Ende konnten die Vikings den Kopf aus der Schlinge ziehen. Keenum, Stefon Diggs und Marcus Williams sorgten für ein Stück Geschichte und für eine gehörige Portion Momentum, die das Team von Mike Zimmer mit nach Philadelphia nehmen kann.

Die aktuelle Situation

Eagles: Gerade die überzeugende Leistung der Defense am vergangenen Wochenende macht Mut. Fletcher Cox und Tim Jernigan machen weiter einen hervorragenden Job gegen Run und Pass. Brandon Graham profitiert von den Duellen mit blockenden Tight Ends. Dahinter kann man sich auf die Produktion dreier starker Linebacker verlassen. Die Blitz-Pakete waren auch gegen Atlanta sehr effektiv. Mit Druck will man Keenum zu schlechten Entscheidungen zwingen.

Auf der offensiven Seite muss man hingegen weiterhin auf fehlerfreie Leistungen von Foles hoffen. Nach zwei mageren Starts gegen Oakland und Dallas in der Regular Season hat er gegen Atlanta eine weitaus bessere Figur abgegeben. Mit Minnesota wartet nun aber eine der stärksten Defenses der Liga. Wie wird Foles gegen den stärkeren Druck reagieren? Und bekommt man erneut das Running Game in Gang?

Vikings: Das ein oder andere Verletzungsproblem beklagt Minnesota auch eine Woche nach dem verrückten Wunder von Minnesota. Adam Thielen und Sendejo sind nämlich fraglich, was kaum zu kompensieren wäre. Schwer zu verkraften sind auch die Fehler, die sich Keenum in seinem Spiel sporadisch erlaubt. Gegen die Saints gab es mehrere enorm riskante Würfe in Richtung Diggs, einer davon führte zu einer Interception. Hier muss Keenum etwas vom Gas gehen und den Ball auch mal ins Aus werfen oder Raumverlust in Kauf nehmen. Turnover könnten in einem Yardage-Duell, wie es am Sonntagabend zu erwarten ist, kostbar sein.

Was die Defensive anbelangt, geht man mit gemischten Gefühlen in die nächste Runde. Die erste Halbzeit gegen New Orleans war ein Spiegelbild der so starken Saison, die man auf allen drei Ebenen der Defense zeigte. Im zweiten Durchgang allerdings tat man sich gerade gegen Michael Thomas schwer. Xavier Rhodes ließ sich im Trash-Talk-Duell etwas aus der Ruhe bringen und die Nervosität, die durch die Aufholjagd von Brees zustande kam, war durchaus bemerkbar. Auf ein weiteres Wunder und einen weiteren Tackle ins Leere kann man in Philadelphia nicht zählen.

Players to Watch

Eagles: Jay Ajayi. Die Quarterback-Personalie und das kalte Wetter führen in Philly zwangsläufig zu einem intensiven Gebrauch der Running Backs. Philly machte in der Vorwoche dabei einen weitaus besseren Job, gerade Ajayi in Szene zu setzen. Der ehemalige Dolphin konnte bei seinen 15 Laufversuchen 3,6 Yards pro Versuch ergattern. Nach 3 Receptions kam Ajayi auf wichtige 98 Scrimmage Yards und war somit ein enorm wichtiger Faktor. Selbiges wird gegen Minnesota erforderlich sein. Die Vikings warten aber mit einer starken Run-Defense. Eine ähnliche Leistung wie in der Vorwoche wäre für die Eagles Voraussetzung für den Einzug in den Super Bowl.

Vikings: Case Keenum. Immer wieder wird bei Quarterbacks von der "Gunslinger"-Mentalität gesprochen. Gemeint ist der Versuch, Pässe zu erzwingen, obwohl diese bereits im Ansatz aussichtslos scheinen. Keenum zeigte sich, vielleicht auch von der Atmosphäre angestachelt, zu häufig bereit, genau diese Pässe zu versuchen. Dass er dafür nur einmal bestraft wurde, war etwas glücklich. Gegen Philly sollte er sich dies nicht mehr erlauben. Ansonsten hat Keenum wieder auch viel Positives gezeigt und Würfe in enorm enge Fenster getroffen. Im Duell der ehemaligen gescheiterten Rams-Quarterbacks steigt er als Favorit in den Ring.

Darauf kommt es an

Die Eagles müssen sich wieder darauf konzentrieren, den Run zu etablieren und vornehmlich Ajayi ins Spiel zu bekommen. Dabei gilt es aber das Zentrum der LOS zu kontrollieren. Hier warten mit Griffen und Linval Jospeh nämlich Monster im Run-Stop. Sollte es durch die Luft gehen, tendierten Teams zuletzt dazu, Trae Waynes anzuvisieren und Rhodes zu vermeiden. Dies werden sich wohl auch die Eagles zu Herzen nehmen. Auf der defensiven Seite gilt es, Keenum unter Druck zu setzen und den Run zu kontrollieren. Keenum zeigte sich in der Vorwoche bereit dazu, Risiko zu gehen und auch falsche Entscheidungen zu treffen. Turnover könnten eine enorme Bedeutung einnehmen.

Auf der anderen Seite werden die Vikings ebenfalls versuchen, Latavius Murray und Jerrick McKinnon in Szene zu setzen. Im Gegensatz zur eigenen Defense liegt die Stärke des Eagles-Run-Stop aber eher darin, die Edges zu kontrollieren. Von hier sollen Running Backs zurück ins Zentrum zu Cox und Jernigan gedrückt werden. Um dies allerdings möglich zu machen, rückt die Line auseinander, um die äußeren Gaps zu attackieren. Selbst muss man defensiv eine der stärksten O-Lines der Liga in den Griff bekommen. Verliert man dieses Duell, so ist Power Back Ajayi der Mann, der Minnesota bestrafen wird.

Prognose

Beide Teams haben es nur um Haaresbreite in das Championship Game geschafft. Den Eagles ist dies trotz Underdog-Rolle gelungen. Diese Rolle haben sie auch diesmal inne, das Statement aus der Vorwoche sollte aber angekommen sein. Die Vikings haben bessere Möglichkeiten, ihre Offense zu bewegen, auch wenn das bei der Kälte in Philadelphia eine echte Herausforderung wird. Voraussichtlich erwartet uns ein Spiel mit vielen Short-Yardage-Situationen und ein Spiel, in dem jeder Fehler kostspielig sein dürfte. Die Miracle Men sorgen aber für den ersten Super Bowl auf heimischem Terrain. Tipp: 17:12 Vikings

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