NFL: Lynch nach Ausraster gesperrt

Die NFL hat Marshawn Lynch nach dessen Ausraster im Spiel gegen die Kansas City Chiefs am Donnerstagabend für ein Spiel gesperrt. Der Running Back der Oakland Raiders lief während einer Auseinandersetzung auf dem Spielfeld von der Seitenlinie hinzu und verursachte dabei Kontakt zu einem Schiedsrichter. Lynch hat offenbar Protest gegen die Sperre eingelegt.

Die NFL hat Marshawn Lynch nach dessen Ausraster im Spiel gegen die Kansas City Chiefs am Donnerstagabend für ein Spiel gesperrt. Der Running Back der Oakland Raiders lief während einer Auseinandersetzung auf dem Spielfeld von der Seitenlinie hinzu und verursachte dabei Kontakt zu einem Schiedsrichter. Lynch hat offenbar Protest gegen die Sperre eingelegt.

Im Tumult, welcher im zweiten Viertel des Spiels entstand, nachdem Marcus Peters einen späten Hit gegen Derek Carr machte, packte Lynch Schiedsrichter Julian Mapp am Trikot und schubste ihn. Für den Vorfall wurde der Back vom Spiel verwiesen.

In einem offiziellen Schreiben der Liga wurde Lynch in folgendem Wortlaut informiert: "Sie haben vorsätzlich physischen Kontakt mit einem Offiziellen provoziert, als dieser aktiv versuchte, eine Konfrontation zwischen Spielern aufzulösen. Sie wurden für das unangebrachte und unsportliche Verhalten disqualifiziert. Ihr Verhalten beinhaltete das Schubsen eines Schiedsrichters und das Packen dessen Trikots."

Gegen die Sperre hat Lynch Medienberichten zufolge bereits Protest eingelegt. Sollte sie jedoch Aufrecht erhalten werden, so muss er auf seinen Scheck für das Spiel in Höhe von 79.411 Dollar verzichten.

Lynch spielt seit seiner Ankunft bei den Raiders eine durchwachsene Saison. In den bisherigen sieben Saisonspielen verbuchte der 31-Jährige 3,7 Yards pro Laufversuch. Im Schnitt läuft Lynch für 38 Yards pro Partie und lief 2017 zweimal in die Endzone.

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