NFL: Line-Probleme: Seahawks erwägen Umstellungen

Die Seattle Seahawks haben die Saison mit großen Offensiv-Problemen begonnen - von denen viele auf die Line zurückzuführen sind. Nach nur zwei Spielen erwägen die Hawks daher eine erste Umstellung.

Die Seattle Seahawks haben die Saison mit großen Offensiv-Problemen begonnen - von denen viele auf die Line zurückzuführen sind. Nach nur zwei Spielen erwägen die Hawks daher eine erste Umstellung.

Das bestätigte Line-Coach Tom Cable vor dem Duell mit den Tennessee Titans am Sonntag, vor allem der Right-Guard-Spot steht dabei im Fokus. "Wir werden über den Wettkampf herausfinden, welchen Weg wir da einschlagen", zitiert Pro Football Talk Cable.

Bislang spielte hier Mark Glowinski, der logische Ersatzmann wäre Routinier Oday Aboushi. Der bringt zumindest für das jetzt anstehende Spiel einen Vorteil mit: Aboushi hatte zuletzt zwei Jahre für die Houston Texans gespielt und kennt so die Defensiv-Schemes von Houstons Division-Gegner Tennessee genau wie Ex-Jaguar Luke Joeckel bestens.

"Beide haben gegen Tennessee zwei Mal pro Jahr gespielt und kennen sie gut. Das hilft der ganzen Line, wenn wir in den Meetings nicht nur über gegnerische Spieler, sondern auch über das Scheme sprechen", führte Cable weiter aus und glaubt: "Das war ein netter Nebeneffekt für uns in dieser Woche."

Seattle hat über die ersten beiden Spiele nur 21 Punkte auf dem Konto, den ersten Touchdown gab es erst im Schlussviertel gegen San Francisco in der Vorwoche. Quarterback Russell Wilson hat bislang bei 43,6 Prozent seiner Dropbacks mit gegnerischem Pressure zu kämpfen - nochmals ein Anstieg zu den schon hohen Zahlen der Vorsaison (41,6 Prozent).

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