NFL-Legende heiß auf deutsches Megatalent

Eric Böhm
Michigan-Cheftrainer Jim Harbaugh (M.) schaut sich Amon St. Brown mit dessen Eltern Miriam und John an

Mit einer glanzvollen Vorstellung hat Amon-Ra St. Brown einmal mehr gezeigt, dass er das Zeug zum kommenden NFL-Star hat.

Der jüngste der drei deutschen Brüder verhalf seiner High School Mater Dei mit überragenden 150 Yards und dem vorentscheidenden Touchdown zum 49:24-Erfolg gegen den Erzrivalen St. John Bosco und damit dem Einzug in das Staatsfinale von Kalifornien.


Harbaugh will St. Brown unbedingt

Die gesamten Top-Colleges jagen den jungen Modellathleten, der als bester Receiver der Klasse von 2018 gilt. Im Januar wird er sich wohl entscheiden.

Am Wochenende saß der frühere NFL-Coach Jim Harbaugh (Michigan) gemeinsam mit den Eltern John und Miriam Brown auf der Tribüne.

Harbaugh, der die San Francisco 49ers einst in den Super Bowl führte und selbst als Quarterback ein Star war, darf zwar nicht über Spieler reden, die sich noch nicht entschieden haben, aber SPORT1 weiß: er will St. Brown unbedingt.

USC Favorit

Außerdem sind USC, UCLA, Stanford und Notre Dame im Rennen. Für die Fighting Irish, die in der vergangenen Woche zu Besuch bei der Familie waren, spielt bereits Bruder Equanimeous, für Stanford der mittlere St. Brown, Osiris. UCLA dürfte mit dem neuen Head Coach Chip Kelly noch einmal einen Versuch starten.


Topfavorit bleiben aber die als NFL-Fabrik bekannten USC Trojans. Dort steht bereits Amons aktueller Quarterback J.T. Daniels im Wort.