NFL: Elliott gibt auf: Sperre bleibt endgültig bestehen

Running Back Ezekiel Elliott von den Dallas Cowboys hat seine Sperre wegen häuslicher Gewalt nun überraschenderweise doch akzeptiert. Damit wird Elliott dem Team in den nächsten fünf Spielen nicht zur Verfügung stehen.

Running Back Ezekiel Elliott von den Dallas Cowboys hat seine Sperre wegen häuslicher Gewalt nun überraschenderweise doch akzeptiert. Damit wird Elliott dem Team in den nächsten fünf Spielen nicht zur Verfügung stehen.

Die Liga hatte Elliott eigentlich schon vor der Saison für sechs Spiele gesperrt, dieser hatte jedoch mehrfach Einspruch gegen die Sperre eingelegt. Während der Fall von Gericht zu Gericht wanderte, konnte der Running Back acht der bisherigen neun Saisonspiele der Cowboys (5-4) absolvieren und kam dabei auf insgesamt 993 Yards Raumgewinn und neun Touchdowns.

Nachdem der neueste Bescheid einen Einsatz in Week 10 gegen die Atlanta Falcons verhinderte, hat er sich nun doch dazu entschlossen, nicht mehr weiter gegen die Sperre anzukämpfen. "Mr. Elliotts Absicht, diese Sache zu beenden, ist in seinem besten Interesse, wie auch im besten Interesse seiner Teamkollegen, Familie und Freunde", heißt es in einem offiziellen Statement seiner Berater gegenüber NFL Network Reporter Ian Rapoport.

Es handle sich dabei aber in keinster Weise um ein Schuldeingeständnis. "Mr. Elliott wird die Zeit nutzen und sowohl auf, als auch neben dem Platz noch stärker zurückkommen." Darüber hinaus werde er erst einmal keinen Kommentar abgeben.

Im Kampf um die Playoffs werden die Cowboys damit in den nächsten fünf Wochen ohne Elliott antreten. Er fehlt gegen die Eagles, Chargers, Redskins und bei den Giants und Raiders. Somit dürfte er an Heiligabend in Week 16 gegen die Seattle Seahawks zurückkehren.

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