NFL: Pats und Falcons verlieren - Jones und Carr verletzt

Week 4 fängt dort an, wo Week 3 aufgehört hat. Bei Sensationen und Spektakel pur! Die Patriots verlieren ihr zweites Saisonspiel. Grund dafür ist die Rückkehr von Superman! Die Falcons verlieren sensationell gegen Buffalo. Die Texans laufen außer Rand und Band und die Cowboys werden zu Hause geschockt. Die Raiders verlieren in Denver und müssen um ihren Quarterback bangen. Die Cardinals feiern derweil ihren alten Mann.

Week 4 fängt dort an, wo Week 3 aufgehört hat. Bei Sensationen und Spektakel pur! Die Patriots verlieren ihr zweites Saisonspiel. Grund dafür ist die Rückkehr von Superman! Die Falcons verlieren sensationell gegen Buffalo. Die Texans laufen außer Rand und Band und die Cowboys werden zu Hause geschockt. Die Raiders verlieren in Denver und müssen um ihren Quarterback bangen. Die Cardinals feiern derweil ihren alten Mann.

Seite 1: Superman ist zurück - Falcons verlieren erstmals

New England Patriots (2-2) - Carolina Panthers (2-2)

Ergebnis: 30:33 (3:3, 13:14, 0:6, 14:10) BOXSCORE

  • Die New England Patriots haben ein riesiges Defensiv-Problem. Die Secondary scheint alles oder nichts spielen zu müssen. Erneut ließ man über 400 Yards zu und spielte über die gesamte zweite Halbzeit mit dem Rücken zur Wand.
  • Auch eine weitere sehr gute Leistung von Tom Brady und Co. reichte diesmal nicht für ein weiteres Super-Comeback. Brady warf erneut für über 300 Yards und zwei Touchdowns.
  • Keinen davon in die Hände von Rob Gronkowski. Der Tight End fing aber 80 Yards an Pässen von Tom Brady und überholt damit Wes Welker in der ewigen Brady-Targer-Rangliste. Außerdem ist Gronk nun dritter der ewigen Patriots Receiving-Yardage-Rangliste.
  • Die Geschichte des Spiels ist aber die Rückkehr von Superman! Cam Newton hatte gegen die Patriots das mit Abstand beste Spiel der Saison. 22 von 29 Passversuchen fanden ihren Abnehmer. Drei Touchdowns und ein Passer-Rating von über 130 komplettierten das Spiel nicht ganz. Cam lief selbstverständlich auch einmal selbst in die Endzone und überreichte den Ball wie gewohnt in die erste Zuschauerreihe.
  • Ausrufezeichen außerdem von Kelvin Benjamin. Unter der Woche angeschlagen fing er für 104 Yards.

Cleveland Browns (0-4) - Cincinnati Bengals (1-3)

Ergebnis: 7:31 (0:0, 0:21, 0:10, 7:0) BOXSCORE

  • Viele Buhrufe für die Browns, die schon zur Pause aussichtslos zurücklagen. Cleveland hat in allen vier ersten Halbzeiten dieser Saison bereits 84 Punkte zugelassen und selbst nur 28 eingetütet.
  • Gegen Dalton fand man so gut wie keinen Zugriff. Er verteilte gerecht an Running Backs und Wideouts und blieb dabei nahezu fehlerfrei.
  • Für DeShone Kizer war es hingegen ein Tag zum Vergessen. Der Rookie komplettierte nicht einmal die Hälfte seiner Pässe. Die Browns-Offense hatte weitaus weniger Zeit auf dem Feld, nur zehn First Downs und 153 Offensive Yards.
  • Auf First Overall Pick Myles Garrett mussten die Browns ein weiteres Mal verzichten.

Atlanta Falcons (3-1) - Buffalo Bills (3-1)

Ergebnis: 17:23 (0:0, 10:7, 0:7, 7:9) BOXSCORE

  • Die Kansas City Chiefs sind das einzige ungeschlagene Team in der NFL! Unglaublich, aber ausgerechnet die vor der Saison stark kritisierten Bills fabrizieren die Sensation.
  • Einmal mehr gab es dabei eine starke Vorstellung der Bills-Defense. Zwar konnten die Falcons 391 Yards überqueren, allerdings forcierte die Bills-D drei Turnover.
  • Die Falcons mussten lange Zeit damit verbringen, zu überlegen, wie sie ihre Offense ohne Julio Jones gestalten können. Die Antwort darin kam im Running Game. Devonta Freeman und Tevin Coleman liefen zur Halbzeit bereits für 128 Yards.
  • Doch die Bills spulten ein weiteres Mal ein wahnsinnig diszipliniertes Programm ab. Ein Franchise-Rekord von 15 Viertel in Serie ohne Turnover steht nach dem Spiel zu Buche.
  • Hilfe gab es in erster Linie von Tight End Charles Clay. Der nämlich fing fünf Pässe für starke 112 Yards. Tyrod Taylor brachte 12 von 20 Pässen an sowie einen Touchdown.

New York Jets (2-2) - Jacksonville Jaguars (2-2)

Ergebnis: 23:20 OT (7:7, 3:3, 10:0, 0:10, 3:0) BOXSCORE

  • Die Achterbahnfahrt der Jaguars geht weiter. Blake Bortles erwischte alles andere als einen guten Tag. Seine Misses waren teilweise nicht einmal knapp. Nur 15 von 35 Pässen kamen an.
  • Die eigene Offense musste einmal mehr durch das Rushing-Game funktionieren. Leonard Fournette und Chris Ivory taten sich allerdings lange mit der Jets-Front schwer. Fournettes früher Score macht ihn zum ersten Spieler in der Jaguars-Geschichte, der in den ersten vier Saisonspielen einen Touchdown verzeichnen konnte.
  • Auf der defensiven Seite hingegen zeigte sich Jacksonville Big-Play-anfällig. Zur Pause hatte man Josh McCown zwar schon viermal zu Boden gerissen. Bilal Powells 75-Yard-Touchdown-Run verschlief man allerdings, weil viele einem Down-by-Contact-Call rechneten. Es war der längste Rushing-Toudown der Jets seit 1983.
  • In der zweiten Halbzeit gab es dann sogar noch einen weiteren 75-Yard-Touchdown-Run. Generell waren die Jets für kuriose Big-Plays gut. Vor der Pause ging man bei 4th and 21 für einen Fake-Punt, bei dem man sich beinahe gegenseitig über den Haufen lief. Doch es ging gut.
  • Die Jaguars-D schien das Spiel für Jacksonville retten zu können. Allerdings reichte es in nur für die Overtime. Hier Wurde Chandler Catanzaro mit einem Kick bei auslaufender Zeit zum Helden.

Minnesota Vikings (2-2) - Detroit Lions (3-1)

Ergebnis: 7:14 (0:0, 7:3, 0:11, 0:0) BOXSCORE

  • Die Lions unterstreichen den starken Eindruck der jungen Saison. Nach der bitteren Niederlage gegen die Falcons gibt es einen beeindruckenden Auswärtssieg gegen die Vikings.
  • Dabei hat es noch nicht einmal die Comeback-Qualitäten von Matthew Stafford gebraucht. Der wurde zwar von der Vikings-Defense sechsmal gesacktm Allerdings florierte die Arbeit auf dem Boden dank Ameer Abdullah. Der lief für 94 Yards und einen Score.
  • Die Vikings verloren das Spiel aufgrund dreier Turnover. Im defensiv-geprägten Spiel gab es für Minnesota nur 15 First Downs.
  • Weiterer Schock: Dalvin Cook ging im dritten Viertel ohne Gegnerkontakt zu Boden und die schlimmsten Befürchtungen wurden bereits aufgestellt. Die Vikings kennen sich mit schweren Verletzungen auf der Running-Back-Position aus.
Seite 2: Rams schocken Cowboys - Texans-Blowout

Dallas Cowboys (2-2) - Los Angeles Rams (2-2)

Ergebnis: 30:35 (3:3, 21:13, 0:10, 6:9) BOXSCORE

  • Diese Rams sind der Wahnsinn! Das nächste Offensivspektakel der Truppe aus L.A. Das nächste gute Spiel von Jared Goff. 255 Yards und zwei Touchdown-Pässe für den Second-Year-Quarterback.
  • Hauptgrund für den Sieg war allerdings Todd Gurley. Der Rookie konnte neben einem weiteren sehenswerten Hurdle-Sprung 121 Yards des Feldes überqueren und war kaum aufzuhalten.
  • Die Cowboys konnten auf eine starke Leistung von Prescott und Elliott setzen. Der Quarterback warf für 252 Yards und drei Touchdowns sowie einen Pick. Elliott überquerte 85 Yards und lief einmal in die Endzone.
  • Im All-Offense-Game verursachte man allerdings zwei Turnover, die teuer zu stehen kamen. Genau wie ein Penalty-Call vor der Two-Point-Conversion zum möglichen 32:32-Ausgleich.

Baltimore Ravens (2-2) - Pittsburgh Steelers (3-1)

Ergebnis: 9:26 (0:3, 0:16, 9:0, 0:7) BOXSCORE

  • Hello LeVeon Bell! Der Superstar-Running-Back meldet sich eindrucksvoll zurück und trägt die Steelers auf seinen Schultern zu einem enorm wichtigen Division-Sieg. Dabei überquerte Bell 144 Yards und lief zweimal in die Endzone.
  • Gerade in der ersten Halbzeit legte man den Grundstein zum Erfolg. Big Ben hielt sich dabei zurück. Er gab Bell den Ball 35 Mal in die Hand und blieb bei 18 von 30 Pässen für 216 Yards und einen Touchdown.
  • Die Ravens sahen hingegen genauso aus wie man sich die schlechteste Offense der Liga eben vorstellt. Über drei Viertel generierte man mickrige 154 Yards. Flacco wurde viermal gesackt und warf zwei Interceptions.
  • Die Ravens konvertierten gerademal fünf von 13 Third Downs. Running Back Terrance West hatte bezeichnende vier Runs für -7 Yards.

Houston Texans (2-2) - Tennessee Titans (2-2)

Ergebnis: 57:14 (14:0, 16:14, 7:0, 20:0) BOXSCORE

  • Wow! Eine selten gesehene Offensiv-Explosion der Texans sorgt für einen Blowout-Sieg, den die Texans in dieser Art selten feiern. Phänomenal dabei war Rookie Deshaun Watson. Der warf für fünf Touchdowns bei ein Quarterback-Rating von 125.
  • Das beste Spiel seit langem gab es auch von DeAndre Hopkins. Der funktioniert mit seinem neuen Quarterback ausgezeichnet und verbuchte zehn Receptions für 107 Yards. Dazu einen 21-Yard-Touchdown.
  • Dominant war auch die Texans-Defense. Diese forcierte vier Interceptions und einen Fumble. Zwei geworfen von Marcus Mariota und zwei von Matt Cassell.
  • Matt Cassell? Ja! Auch die Titans haben wieder Sorgen um ihren Playmaker. Mariota musste zur zweiten Halbzeit mit einer Oberschenkelverletzung raus.
  • Davor war er eines der wenigen Lichter der Titans-Offense. Über das Passing-Game funktionierte so gut wie gar nichts. So hatte Mariota lange mehr Rushing- als Passing-Yards auf dem Buckel. Beide Titans-Touchdowns stammten von Mariota-Runs.

Arizona Cardinals (2-2) - San Francisco 49ers (0-4)

Ergebnis: 18:15 OT (0:3, 6:3, 3:6, 3:0, 6:3) BOXSCORE

  • Wahnsinns-Finish in der Wüste! Nachdem es 69 Minuten lang insgesamt neun Field Goals gegeben hatte, sorgte der große alte Mann für den einzigen Touchdown. Larry Fitzgerald fing einen 19-Yard-Pass von Carson Palmer in der Endzone zum Sieg für die Hausherren.
  • Palmer wiederum warf für 357 Yards (33/51) und leistete sich auch einen Pick. Einstecken musste er auch einiges und kassierte insgesamt sechs Sacks. Zwei davon gingen aufs Konto von Elvis Dumervil.
  • Auf Seiten der Cardinals-Defense war der Honey Badger besonders aktiv. Tyrann Mathieu kam auf zwölf Tackles, einen Sack und zwei Tackles for Loss.
Seite 3: Giants müssen siegen - Topspiel in Mile High

Los Angeles Chargers (0-4) - Philadelphia Eagles (3-1)

Ergebnis: 24:26 (0:10, 10:6, 0:3, 14:7) BOXSCORE

  • LeGarrette Blount gab den Closer und sorgte ganz am Ende für das entscheidende First Down. Insgesamt lief der Power-Back für 136 Yards bei nur 16 Versuchen. Unterm Strich kamen die Eagles auf 214 Yards auf dem Boden.
  • Philip Rivers tat, was er konnte, um die Niederlage zu verhindern, doch auch seine 347 Yards und zwei Touchdowns waren zu wenig. Sein verlorener Fumble - der einzige Turnover im Spiel - wog somit besonders schwer aus Sicht Los Angeles'.
  • Besonders wertvoll für die Eagles war auch Kicker Jake Elliott. Er war 4/4 und traf sogar aus 53 Yards. Hinzu kamen zwei Extra-Punkte und somit 14 Zähler insgesamt.

Tampa Bay Buccaneers (2-1) - New York Giants (0-4)

Ergebnis: 25:23 (13:0, 3:10, 0:7, 9:6) BOXSCORE

  • Drama pur in Tampa! Mit auslaufender Uhr sorgt Nick Folk mit einem 34-Yard-Field-Goal für den Sieg der Bucs. Zuvor hatte der Kicker allerdings zwei machbare Versuche und einen PAT vergeben.
  • Bemerkenswert: Nach bislang überschaubaren Auftritten der Giants-O-Line ließ diese in dieser Partie keinen Sack zu. Zudem leistete sich New York auch keine Turnovers.
  • Eli Manning warf für 288 Yards (30/49) und warf für zwei Touchdowns. Sein Top-Receiver, Odell Beckham J., fing sieben Pässe für 90 Yards und musste so einiges einstecken. Bei einem unglücklichen Catch-Versuch kugelte er sich einen Finger aus, machte aber nach kurzer Behandlung weiter.
  • Jameis Winston führte die Bucs nicht nur zum Sieg im finalen Drive, er warf auf für 332 Yards (22/38) insgesamt und kam auf drei Touchdowns.

Denver Broncos (3-1) - Oakland Raiders (2-2)

Ergebnis: 16:10 (10:0, 0:7, 6:0, 0:3) BOXSCORE

  • Am Ende war es wieder mal die Defense, die das Spiel für die Broncos gewann. Quarterback EJ Manuel versuchte den Deep Ball, doch Justin Simmons war vor Amari Cooper vor der Endzone zur Stelle und schnappte sich den Pick zur Entscheidung kurz vor Schluss.
  • Manuels Einsatz war indes die Folge einer Rückenverletzung von Derek Carr, der das Spiel damit verlassen musste. Carr selbst musste zwei Sacks einstecken und warf auch nur für 143 Yards (10/18). Die Raiders sprachen anschließend von Krämpfen im Rücken des Quarterbacks, gehen aber nicht von einer schlimmeren Verletzung aus.
  • Das Duell der Elite-Pass-Rusher ging indes an Oaklands Khalil Mack, der zwei Sacks sammelte und insgesamt sieben Tackles erzielte. Von Miller hatte nur einen Sack, allerdings spät im Spiel bei einem dritten Versuch. Hinzu kamen zwei Tackles.

Miami Dolphins (1-2) - New Orleans Saints (2-2)

Ergebnis: 0:20 (0:0, 0:3, 0:7, 0:10) BOXSCORE

Analyse: Saints schlagen desolate Dolphins

Green Bay Packers (3-1) - Chicago Bears (1-3)

Ergebnis: 35:14 (14:0, 7:7, 7:0, 7:7) BOXSCORE

Analyse: Glennon-Desaster - Packers überfahren die Bears

Seattle Seahawks (2-2) - Indianapolis Colts (1-3)

Ergebnis: 46:18 (3:2, 7:13, 22:3, 14:0) BOXSCORE

Analyse: Seattle überrollt Indy nach der Pause

Kansas City Chiefs (4-0) - Washington Redskins (2-2)

Ergebnis: 29:20 (0:10, 7:0, 10:7, 12:3) BOXSCORE

Analyse: 4-0! Chiefs gewinnen mit packendem Finish

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