NFL: Cowboys: Elliott darf spielen - vorerst

Die Dallas Cowboys können zumindest vorerst wieder mit Ezekiel Elliott planen. Der Running Back konnte vor Gericht eine Wiedereinsetzung der einstweiligen Verfügung erwirken.

Die Dallas Cowboys können zumindest vorerst wieder mit Ezekiel Elliott planen. Der Running Back konnte vor Gericht eine Wiedereinsetzung der einstweiligen Verfügung erwirken.

Noch in der Vorwoche hatte das Berufungsgericht entschieden, die einstweilige Verfügung aufzuheben, womit die Sechs-Spiele-Sperre gegen Elliott wegen des Vorwurfs der häuslichen Gewalt sofort in Kraft getreten war. Jetzt ist klar: Die Suspendierung war vorerst nur kurzer Natur.

Das Gericht in New York setzte die von Elliott ursprünglich erwirkte einstweilige Verfügung am Dienstag wieder in Kraft, so dass er zumindest vorerst spielen kann. Laut NFL-Network-Insider Ian Rapoport gibt es jetzt allerdings ein Zeitfenster: Die einstweilige Verfügung soll für entweder 14 Tage, oder aber bis der Running Back seine nächste Anhörung vor Gericht hatte wirksam sein.

So lange wird Elliott also in jedem Fall spielen, währenddessen können seine Anwälte für eine weitere Hinauszögerung der Sperre eintreten. Ein finales Urteil wird vorerst nicht erwartet.

Im September entschied ein Bezirksrichter nach Einsprüchen durch Elliott und der Spielervereinigung NFLPA, dass Elliott keine faire Berufungsverhandlung zugestanden worden war, daraufhin wurde die Sperre ausgesetzt. Die Cowboys hatten in der Vorwoche ihre Bye-Week, so dass Elliott bislang kein Spiel verpasst hat.

Elliott soll seine frühere Freundin Tiffany Thompson 2016 mehrfach körperlich angegangen haben, das ging aus einer Untersuchung der NFL hervor. Die Liga entschied, dass er gegen die Verhaltensregeln der NFL verstoßen hat und Commissioner Roger Goodell sperrte ihn im August daraufhin für sechs Spiele.

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