NFL: Cousins: Smith-Trade "kam als Überraschung"

Der Trade von Alex Smith zu den Washington Redskins hat in der Hauptstadt für Klarheit auf der Quarterback-Position gesorgt. Kirk Cousins wird in der kommenden Saison für ein anderes Team auflaufen. Nun hat Cousins darüber gesprochen, wie er die Kunde mitbekommen und aufgenommen hat und wie es für ihn weitergehen wird.

Der Trade von Alex Smith zu den Washington Redskins hat in der Hauptstadt für Klarheit auf der Quarterback-Position gesorgt. Kirk Cousins wird in der kommenden Saison für ein anderes Team auflaufen. Nun hat Cousins darüber gesprochen, wie er die Kunde mitbekommen und aufgenommen hat und wie es für ihn weitergehen wird.

"Es kam als Überraschung", erklärte Cousins am Freitag gegenüber ESPN. Der 29-Jährige hatte gerade ein Workout in einem Hotel in Minneapolis beendet, als er die Text-Nachricht auf seinem Handy las. "Ich hatte nichts davon gehört und mitbekommen. Aber ich weiß, wie schnell derartige Dinge in dieser Liga passieren können. Nun erwarte ich am 14. März Free Agent zu werden."

Die Redskins hatten aufgrund der seit Jahren nicht voranschreitenden Verhandlungen mit Cousins eine Lösung in einem Trade mit den Kansas City Chiefs gefunden. Smith kommt in einem Deal, der am 14. März in Kraft treten wird, für Cornerback Kendall Fuller und einen Drittrundenpick.

"Ich wusste, dass mich eine harte Entscheidung erwartet, falls ich in die Free Agency trete", sagte Cousins weiter. "Die Entscheidung gibt mir nun Klarheit. Natürlich war es aber ein schwieriger Moment, aufgrund all der Erinnerungen, die mich mit der Stadt verbinden."

"Ich wollte noch abwarten"

Cousins, ein Viertrundenpick des 2012er Drafts, startete die letzten drei Jahre für die Franchise aus der Hauptstadt. In jeder dieser Saisons konnte er für über 4.000 Yards werfen und erhoffte sich deshalb wohl einen großen Zahltag. Die letzten zwei Jahre konnten sich die Parteien nicht auf einen langfristigen Deal einigen und so behielten die Redskins Cousins unter dem Franchise Tag. Ein weiterer Tag stand für Washington nun aber nicht mehr zur Debatte.

"Coach Gruden hat mich am nächsten Tag angerufen und mit mitgeteilt, dass mein Wunsch, die Verhandlungen bis in den März zu verschieben, sie in eine schwierige Ausgangslage gebracht hätte", so Cousins weiter. "Sie konnten sich dies nicht erlauben und mussten deshalb eine Entscheidung treffen. Sie wollten mir einen Deal geben, ich aber noch abwarten. Deshalb haben sie den Trade vollführt und das kann ich nachvollziehen. Er sagte mir noch, dass er mir das beste wünscht und sich darauf freut, mich in der Zukunft wieder zu sehen."

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