Neymar-Wechsel: Barcelona wehrt sich und sucht Hilfe beim FC Bayern

Der Neymar-Wechsel zu PSG könnte zu einem Kaugummi-Transfer werden. PSG will ihn unbedingt, Barca dagegen einen Abgang verhindern - mit Hilfe des FCB.

Der FC Barcelona will einen Wechsel von Neymar zu Paris Saint-Germain unbedingt verhindern. Dabei setzen die Katalanen wohl auf die Unterstützung des FC Bayern München und anderer europäischer Top-Klubs. Laut einem Bericht der L'Equipe plant Barca eine "Anti-Paris-Allianz".

Neymar hat eine Ausstiegsklausel in Höhe von 222 Millionen Euro. Der Klub aus der französischen Hauptstadt scheint bereit zu sein, diese Summe zu bezahlen. Doch könnte PSG dadurch Probleme mit dem Financial Fair Play der UEFA bekommen. 

Dies will Barcelona offenbar nutzen, um einen Transfer zu verhindern. Die Verantwortlichen der Katalanen sollen mit dem Gedanken spielen, die Pariser beim Verband zu melden und den Fall prüfen zu lassen. Zudem wolle man sich mit anderen Spitzen-Klubs in einer "Anti-PSG-Allianz" zusammenschließen. Juventus Turin und Bayern München sollen offenbar bereit sein, die Blaugranas zu unterstützen.

Doch Neymar und Paris scheinen sich über einen Wechsel einig zu sein. Medienberichten zufolge soll sich der 25-Jährige am Montag mit PSG-Besitzer Nasser Al-Khelaifi getroffen haben, um den Transfer zu forcieren.