Neustart des Bayern-Stars - Müllers Mission: "Ich bin für Tore zuständig"

Maximilian Koch

Der letzte Bayer im Team hat seine erste schwache Saison hinter sich. Ob sich das ändert? "Er hat einen Vorteil", sagt Bayern-Trainer Carlo Ancelotti über Thomas Müller.

München - Das Kindliche ist Thomas Müller geblieben - in jeder Hinsicht. Via Facebook ließ der Offensivstar des FC Bayern seine Fans wissen, dass die schmerzhafte Daumenverletzung, die er sich Anfang Juni zugezogen hatte, gut verheile.

Die Schiene trage er nur noch zum Schutz, schrieb Müller, es gebe "keine Probleme" mehr: "Wir trainieren intensiv, und alle Jungs geben mächtig Gas. Zum Abkühlen werde ich mir heute Abend ein schönes Eis gönnen."

Wie in Kindertagen: Ein Eis hilft eben gegen alles.

Doch so leicht und locker, wie es gerade den Anschein macht, wird es für Müller in dieser Saison nicht. Der Weltmeister hat die erste unbefriedigende Spielzeit seiner Karriere hinter sich, nur neun Tore gelangen ihm in allen Wettbewerben, dazu 17 Vorlagen. Nach 20 Toren in der Spielzeit 2015/2016 und davor dreimal je 13 Toren blieb seine Ausbeute wie zuletzt 2012 (sieben Treffer) in der Bundesliga wieder einstellig (fünf Treffer).

"Ich bin für Tore zuständig. Es ist meine Aufgabe, offensiv wertvoll zu sein. Darum geht es, Punkt aus", kündigte Müller schon mal an. Was vergangene Saison fast noch schlimmer war als der Verlust des Riechers vor dem gegnerischen Gehäuse: Müller zählte in den wichtigsten Spielen nicht mehr zur Bayern-Startelf – wie zum Teil schon unter Ancelotti-Vorgänger Pep Guardiola.
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