Neukölln: SPD-Politikerin geschockt über Brandanschlag auf Auto

Der Audi in Buckow brannte komplett aus

Wieder haben Unbekannte ein Auto in Neukölln angesteckt. Und wieder traf es mit Gabriele Gebhardt eine SPD-Politikerin. Für Gebhardt war es ein Schock. In der Nacht zum Dienstag gegen 2.30 Uhr wurde sie von einem 24-jährigen Nachbarn aus dem Bett geklingelt. Er war es auch, der Polizei und Feuerwehr alarmiert hatte. Auf dem Wiedehopfweg: ein großer Feuerball. Ihr Auto, ein Audi Cabriolet, stand in Flammen. Die Brandbekämpfer konnten das Feuer löschen, das Auto brannte dennoch vollständig aus. Der Staatsschutz ermittelt.

"Ich habe dafür keine Erklärung. Wer macht so etwas", sagt die 55Jährige. Sie sei politisch engagiert. Fest verwurzelt in der SPD in Neukölln und ehemals als Abgeordnete in der BVV Neukölln tätig findet sie heute kaum Worte für eine derartige Tat. Die Arzthelferin und Entspannungstherapeutin weiß von der Serie von Brandstiftungen, die es seit geraumer Zeit in Neukölln gibt.

"Auf keinen Fall werde ich mein politisches Engagement aufgeben"

"Natürlich verfolge ich das Geschehen diesbezüglich sehr aufmerksam", sagt sie weiter. Gebhardt saß bis 2016 in der BVV Neukölln, war Ausschussvorsitzende im Ausschuss für Gesundheit und Soziales und Mitglied im Integrationsausschuss und beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Seit der Wahl im vergangenen Jahr ist sie Bürgerdeputierte.

Doch warum ausgerechnet sie jetzt in den Focus der Brandstifter geraten ist, wisse sie nicht. "Auf keinen Fall werde ich auch nach diesem Anschlag mein politisches Engagement aufgeben", sagt si...

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