Neukölln : Jugendliche provozieren Räumung des Sommerbades Neukölln

Ein Polizeieinsatz im Sommerbad Neukölln (Archivbild)

Der Badetag im Sommerbad Neukölln musste am Dienstagabend durch einen Polizeieinsatz vorzeitig beendet werden. Wie die Berliner Bäderbetriebe (BBB) und die Berliner Polizei berichten, sei es zu Auseinandersetzungen gekommen, als mehrere Jugendliche versuchten, einen Sprungturm zu erstürmen. Nachdem das Bad friedlich geräumt worden sei, konnte es am Folgetag wieder wie gewohnt öffnen.

Zunächst hätten Bademeister, Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und Konfliktlotsen die Situation erfolgreich entschärfen können. Als sich die Stimmung zwischen den Jugendlichen erneut aufheizte, entschieden sich die Schwimmmeisterinnen und Schwimmmeister aus Sorge um die Sicherheit der Badegäste, gegen 18.20 Uhr die Polizei zu rufen. Vorab versuchten die Mitarbeiter der Bäderbetriebe, die unübersichtliche Lage durch Lautsprecher-Durchsagen - teils auf Türkisch - zu beruhigen. "Die Badegäste wurden in aller Ruhe von unseren Einsatzkräften nach draußen begleitet, es gab keine Zwischenfälle und keine Anzeigen", sagte eine Polizeisprecherin der Berliner Morgenpost.

Insgesamt seien 25 Beamte im Einsatz gewesen. Laut Bädersprecher Matthias Oloew sei bei den Auseinandersetzungen und der Räumung niemand verletzt worden. Auch Waffen habe man nicht gefunden. Die Einrichtung war kurz vor 19 Uhr geräumt. Regulär ist das Bad am Columbiadamm bis 20 Uhr geöffnet.

"Bleib cool am Pool"

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