Neujahrsspringen: Geiger verspielt Tournee-Chancen

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Markus Eisenbichler rettet in Garmisch die deutsche Ehre und wird hinter Ryoyu Kobayashi Zweiter. Karl Geiger dürfte dagegen seine Chancen auf den Tourneesieg verspielt haben.

Der Japaner Ryoyu Kobayashi gewinnt das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. (Bild: Reuters)
Der Japaner Ryoyu Kobayashi gewinnt das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. (Bild: Reuters)

Für Karl Geiger gerät der Tourneesieg bei der 70. Vierschanzentournee immer mehr außer Sichtweiter. Der Mitfavorit musste auch beim Neujahrsspringen einen herben Rückschlag hinnehmen.

Bei schweren Windverhältnissen in Garmisch-Partenkirchen enttäuschte der Weltcup-Spitzenreiter aus Oberstdorf in beiden Durchgängen und landete nur auf Platz 7.

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"Ich bin froh, dass "Eise" einen guten Wettkampf gemacht habe", sagte Geiger im ZDF. "Ich selbst bin aber stinkesauer. Ich hätte es besser machen können. Meine Grundstimmung ist: sauer."

Dabei wollte er seine Leistung nicht auf die schwierigen Bedingungen schieben. "Ich muss mich an die eigene Nase fassen, das geht besser."

Eisenbichler: "Voll geil, ich bin sehr zufrieden"

Topfavorit Ryoyu Kobayashi nutzte die besseren Windbedingungen und schrammte mit 143,0 m im ersten Durchgang nur knapp am Schanzenrekord (144,0 m) vorbei. 135,5 Meter reichten ihm zum zweiten Tagessieg. Der Japaner baut damit seine Führung in der Tournee-Gesamtwertung aus.

Eine starke Vorstellung lieferte Quali-Sieger Markus Eisenbichler ab, der mit 141,0 Metern nach dem ersten Sprung nur knapp hinter dem Japaner lag. Im zweiten Durchgang legte er sogar 143,5 Meter nach.

"Voll geil, ich bin sehr zufrieden", sagte Eisenbichler unmittelbar nach dem Wettkampf im ZDF.

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