Neues Sicherheitskonzept: DTM gibt Nürburgring-Test bekannt


Die DTM kehrt bereits in weniger als drei Wochen an die Rennstrecke zurück: Von 8. bis 11. Juni wird die Traditionsserie auf dem Nürburgring testen und den offiziellen ITR-Test nachholen. Das hat die DTM-Dachorganisation in einer Pressemitteillung bekanntgegeben. Der Test war ursprünglich Mitte März zunächst in Monza geplant gewesen und wurde dann wegen der Coronavirus-Pandemie nach Hockenheim verschoben, ehe er ganz abgesagt wurde.

Mit der Ankündigung, offiziell auf die Rennstrecke zurückkehren, geht die DTM den ersten Schritt vor der Bekanntgabe eines neuen, überarbeiteten Kalenders für die Saison 2020. Dazu gehören auch Rennen, die laut der ITR zunächst ohne Fans und Medien vor Ort ausgetragen werden.

Schon bei den vier Testtagen im Juni wird ein dezidiertes Infektionsschutzkonzept zum Einsatz kommen, das die ITR für die bevorstehende Saison entwickelt hat. Die Erprobungsfahrten werden demnach unter Einhaltung strenger Abstands- und Hygieneregeln mit einer deutlich reduzierten Personenanzahl vor Ort durchgeführt - wobei das gesamte Personal der beteiligten Organisationen täglich auf etwaige Symptome der weltweit aufgetretenen Atemwegserkrankung Covid-19 überprüft wird.

"Die Vorbereitungen für unsere neue DTM-Saison, die mit den offiziellen Testfahrten im kommenden Monat auf dem Nürburgring beginnt, laufen auf Hochtouren", sagt ITR-Geschäftsführer Marcel Mohaupt. "Wir freuen uns, dass wir dank unseres Gastgebers am Nürburgring die Infrastruktur vorfinden, die Tests mit entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln hervorragend ermöglicht."

Das sei der "der erste Schritt in die von allen mit Spannung erwartete Saison. Wir sind äußerst zuversichtlich, im Jahr 2020 packende Rennen auszutragen und bald einen neuen Kalender zu veröffentlichen, der den Anforderungen an eine 'Neue Normalität? auch im Motorsport Rechnung trägt."

Für die Teams ist die Bekanntgabe des ITR-Tests eine gute Nachricht: Abgesehen davon, dass man auf Rennen angewiesen ist, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, hat man nun doch die Möglichkeit, sich mit allen Fahrern auf die Saison vorzubereiten.

Dazu kommt, dass Piloten wie die BMW-Neuzugänge Lucas Auer und Jonathan Aberdein, aber auch WRT-Audi-Pilot Ferdinand Habsburg bislang keine Erfahrung in ihren neuen Boliden sammeln durften und ohne den Test einen Kaltstart in die Saison machen müssten.

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