Neues Museum rund um alten Kanonenbunker in Dänemark

Viel Glas, viel Beton: Das neue Museum Tirpitz in Dänemark kommt in einem modernen Design daher. Der Bau beherbergt drei Ausstellung. Foto: Colin Seymour Jr/Visit Denmark/dpa-tmn

Das Museum Tirpitz in Dänemark ist eröffnet worden. Es besticht durch ein modernes Design aus Glas und Beton. Es liegt in Blåvand an der Nordseeküste inmitten der Dünenlandschaft, informiert die dänische Tourismuszentrale.

Zu sehen gibt es drei dauerhafte Ausstellungen: über die Geschichte der dänischen Westküste, die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf die Region und den Naturschatz Bernstein. Ein unterirdischer Tunnel führt außerdem in den alten Tirpitz-Bunker. Dort befasst sich eine vierte Schau mit der Geschichte des Atlantikwalls.

Der Tirpitz-Bunker ist den Angaben zufolge der größte Kanonenbunker, den die deutsche Besatzungsmacht nach dem Zweiten Weltkrieg an der dänischen Nordseeküste hinterließ. Seit 1991 befindet sich in dem Bunker bereits eine kleine Ausstellung.

Service:

Das Museum Tirpitz hat in der Hochsaison vom 1. Juli bis 15. August von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet, sonst täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt kostet 125 dänische Kronen (17 Euro) für Erwachsene. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren zahlen nichts.