Neues Milliardengeschäft: Kryptowährungen haben eine völlig neue Industrie geschaffen

Christoph Damm
Bitcoin

Bitcoin hat es geschafft, Kryptowährungen für die breite Masse interessant zu machen. Rasante Kurssteigerungen in den vergangenen Jahren hat immer mehr Spekulanten angezogen und plötzlich redet fast jeder darüber. Das ist auch der Grund, warum sich immer mehr dieser digitalen Zahlungsmittel in Position bringen und ein Stück vom großen Kuchen abbekommen möchten.

Immer mehr Startups aus dem Krypto-Bereich schießen daher aus dem Boden und sammeln Geld von Investoren ein, die im Gegenzug Token einer neuen digitalen Währung erhalten. Später können diese dann wiederum gegen Waren oder Dienstleistungen des Startups oder auch gegen andere Kryptowährungen eingetauscht werden. 

ICOs schießen aus dem Boden

Dieser Vorgang nennt sich ICO — Initial Coin Offering. Doch mittlerweile gibt es bereits eine extrem hohe Zahl an diesen ICOs und damit auch viele verschiedene Kryptowährungen. Nur im zweiten Quartal des laufenden Jahres wurden dabei Startups aus der Blockchain-Branche fast 800 Millionen US-Dollar (665 Millionen Euro) in die Kassen gespült. Das ist mehr als das Dreifache, was Startups aus anderen Bereichen als Risikokapital erhalten haben. 

Auch im dritten Quartal sieht es ähnlich aus: Allein in der ersten Hälfte des laufenden Quartals wurden wieder 650 Millionen US-Dollar (540 Millionen Euro) in Blockchain-Startups investiert. Zum Vergleich: In den Jahren 2014 bis 2016 sollen insgesamt lediglich 300 Millionen US-Dollar (250 Millionen Euro) in ICOs erlöst worden sein. 

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