Neuer U-Bahn-Zug: "Icke" macht sich dicke und ist bald als U5 unterwegs

BVG-Vorstandsvorsitzende Sigrid Evelyn Nikutta mit einem älteren Zug des Typs IK (Archivbild von 2015)

Die BVG hat am Dienstag ihre neuen Züge des Typs IK ("Icke") vorgestellt. Sie sollen nach Angaben der BVG ab Oktober als gekoppelte Acht-Wagen-Einheit auf der Linie U5 zum Einsatz kommen. Nur auf den Bahnhöfen dieser Linie sind die Bahnsteige dafür lang genug.

Generell könnten die Züge nur im Berliner Großprofilnetz, also auf den Linien U5 bis U9, fahren, teilte die BVG mit. Dort sind die Tunnel sowie die Abstände zwischen Bahnsteig und Gleisen breiter als auf den älteren Kleinprofillinien (U1 bis U4). Der ursprünglich für das Kleinprofil entwickelte IK musste deshalb angepasst, das heißt verbreitert werden.

Dies geschieht durch eine sogenannte Spaltüberbrückung aus Aluminium, die für einen bequemen Ein- und Ausstieg ohne Lücke zwischen Zug und Bahnsteig sorgt. Keilförmige Verdrängungskörper an den Türen stellen sicher, dass keine Gegenstände auf der Überbrückung mitfahren. Auch außerhalb der Türbereiche ist der Spalt zwischen IK-Zug und Großprofil-Bahnsteigkante mit einer Schutzverkleidung abgedeckt, sodass niemand aus Versehen hineintreten kann.

Der nun gelieferte Zug ist der erste von elf IKs für das Großprofil, die im Sommer 2015 beim Hersteller Stadler Pankow bestellt wurden. Die Finanzierung in Höhe von 61,5 Millionen Euro erfolgt nahezu komplett aus dem sogenannten SIWA-Paket des Senats, also dem Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt. Bis zum geplanten Einsatz im Oktober stehen nach Angaben der BVG noch umfangreiche Test- und Lehrfahrt...

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