Neuer Trend? Schräge Ugg-Boots auf dem Catwalk

Die klassischen Ugg-Stiefel bekamen von Designer Glenn Martens ein Make-over verpasst. (Bild: Rex Features)

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: die Ugg Boots. Die umstrittenen Treter bekamen nun für die Fashion Week in Paris einen neuen Look.

Overknees sind seit einer geraumen Zeit angesagt – im Ugg-Style hat man sie aber noch nicht gesehen. Umso überraschender war es, als sowohl männliche als auch weibliche Models des Labels „Y/Project“ mit den bis zu den Oberschenkel reichenden, übergroßen Boots über den Laufsteg schritten. Andere Modelle sorgten mit verschiedenen Schichten und einem Falten-Design für Aufsehen.

Bei dem sehr speziellen Look handelte es sich um eine Kooperation von „Y/Project“ und Ugg Boots. Die Marke wurde für seine aus Lamm- oder Schaffell gefertigten Winterstiefel bekannt, die in den USA um das Jahr 2000 einen großen Hype erlebten. Einige Jahre später schwappte der Trend dann nach Europa über. „Der klassische Ugg-Stiefel ist einer der Schuhe in der Geschichte, die man am besten wiedererkennen kann. Er ist zeitlos und das faszinierende Design machte ihn zu einem weltweiten Statement“, sagte „Y/Project“-Designer Glenn Martens der britischen „Daily Mail“. „In Uggs zu schlüpfen“, so Martens, „ist, als würde man die Füße in einen Topf warmer Butter stecken.“ Die Overknee-Version soll dieses Gefühl für das ganze Bein ermöglichen.

Mit dem unkonventionellen Make-over, das der Belgier den berühmten Schuhen verpasste, wollte sich Martens selbst eine Herausforderung stellen und bei den Betrachtern vor allem Emotionen auslösen. Im Hause Ugg kam das gut an. Seitens des Unternehmens hieß es: „Unsere DNA so neu zu interpretieren, ist spannend – wir lieben die Ergebnisse.“ Ob die schrägen Treter auch beim Modepublikum ankommen, wird sich wohl erst zeigen, wenn sie zum Verkauf stehen.

 

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