Neuer Nationaltrainer Luis Enrique will "keine Revolution" im spanischen Fußball

Einige namhafte Spieler zählen (vorübergehend) nicht mehr zum Kader der Seleccion. Dafür gibt es Rückkehrer und neue Gesichter.

Der neue spanische Nationaltrainer Luis Enrique hat angekündigt, auf große Veränderungen im Spielstil der Nationalmannschaft zu verzichten.

"Es wird keine Revolution geben. Das ist ein Wort, das ich nicht mag. Es wird eine Evolution mit einigen Anpassungen geben", sagte Enrique bei seiner Vorstellung in Madrid am Donnerstag.

Neuer Spanien-Coach Luis Enrique: "Muss viel besser verteidigt werden"

Verbesserungspotenzial sieht der 48-Jährige vor allem in der Defensive. "Es muss viel besser verteidigt werden, es müssen viel weniger Tore kassiert werden", sagte er. In der Offensive kündigte der ehemalige Trainer des FC Barcelona einen "risikofreudigen" Stil an, er wolle vor allem "mehr Tiefe" im Spiel haben, um "mehr Torchancen zu kreieren".

Enrique folgt beim spanischen Verband auf Fernando Hierro, der nach der WM in Russland zurückgetreten war. Vor dem Turnier war der eigentliche Nationaltrainer Julen Lopetegui überraschend entlassen worden, nachdem dieser einen Vertrag beim Champions-League-Sieger Real Madrid unterzeichnet hatte. Spanien scheiterte im Achtelfinale an Gastgeber Russland.

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