Neuer Bundestrainer steht fest

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Neuer Bundestrainer steht fest
Neuer Bundestrainer steht fest

Der Kanadier Gordon Herbert (62) ist neuer Basketball-Bundestrainer und soll das Nationalteam als Nachfolger von Henrik Rödl bei der Heim-EM 2022 zum Erfolg führen.

Der langjährige Chefcoach der Frankfurt Skyliners erhält einen Vertrag bis 2023 mit Option auf ein weiteres Jahr, das gab der Deutsche Basketball Bund (DBB) am Montag im Rahmen der Vorstellung am Verbandssitz in Hagen bekannt.

„Es ist eine Ehre für mich. Der Verband ist sehr professionell, die Infrastruktur rund um das Nationalteam exzellent, und es gibt eine großartige Ansammlung von Spielern in deren bester Phase“, sagte Herbert: „Die Zukunft des deutschen Basketballs ist riesengroß.“

Rödl musste gehen

Der Basketball-Lehrer aus Penticton/British Columbia war dreimal Trainer der Skyliners, die er 2004 zum Meistertitel führte - zuletzt von 2013 bis 2019. Seither arbeitete er als Assistenztrainer von Nationalcoach Nick Nurse in seinem Heimatland. In der vergangenen Saison betreute Herbert zusätzlich den russischen Klub Awtodor Saratow. Sein Engagement bei Alba Berlin (2011/12) endete schnell.

Der erfahrene Coach folgt auf Rödl (52), dessen Vertrag nach vier Jahren ausgelaufen und nicht verlängert worden war. Der DBB hatte sich trotz der Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokio, wo die deutsche Auswahl im Viertelfinale gescheitert war, entschieden, „im Hinblick auf die EuroBasket 2022 frische Impulse zu setzen“.

Hebert in WM-Qualifikation gefordert

Herbert, 27. Bundestrainer der DBB-Geschichte, ist direkt gefordert. Im November beginnt die Qualifikation für die WM 2023 auf den Philippinen, in Japan und in Indonesien. Die deutsche Mannschaft trifft in der Gruppe D auf Polen, Israel und Estland.

Erstes Highlight für Herbert wird die EM im September 2022, bei der Deutschland Co-Gastgeber ist. Die Nationalmannschaft läuft in Köln (Vorrunde) und im Falle des Weiterkommens in Berlin (Finalrunde) auf. Außerdem wird bei dem um ein Jahr verschobenen Turnier in Georgien, Italien und Tschechien gespielt.

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