Offiziell! Er soll Barca führen, bis Xavi kommt

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Offiziell! Er soll Barca führen, bis Xavi kommt
Offiziell! Er soll Barca führen, bis Xavi kommt

Der FC Barcelona macht offenbar Nägel mit Köpfen!

Nur wenige Stunden nach der Entlassung von Trainer Ronald Koeman steht sein Nachfolger angeblich bereits fest.

Nach übereinstimmenden spanischen Medienberichten hat sich Klub-Legende Xavi Hernández mit Präsident Joan Laporta auf eine Zusammenarbeit geeinigt.

Xavi und Barca: Nur eine Frage der Zeit

Zunächst verkündete der Verein am Donnerstagmittag jedoch einen Interimstrainer: Der bisherige Coach des B-Teams, Sergi Barjuan, wird die Mannschaft vorerst übernehmen und am Freitagmittag gemeinsam mit Laporta auf einer Pressekonferenz vor dem Liga-Spiel gegen Deportivo Alavés Rede und Antwort stehen.

Wer den Cheftrainer-Posten übernehmen soll, ließ Barca offiziell noch offen - alle Anzeichen deuten jedoch auf den langjährigen Spielmacher Xavi hin. Die Zeitung SPORT will sogar schon wissen, dass Hernández‘ Bruder Oscar und Sergio Alagre als Co-Trainer mit an Bord sein werden.

Nun gehe es nur noch darum, dass sich Barca mit Xavis aktuellem Klub Al Sadd einig wird, was allerdings nur noch als Formsache betrachtet wird. Eine offizielle Verkündung könnte demnach noch im Laufe des Donnerstags folgen.

Xavi wurde in der Vergangenheit bereits öfter mit einem Wechsel zu seiner alten Liebe in Verbindung gebracht, bisher kam ein Engagement allerdings nicht zustande.

Der 41-Jährige steht bislang noch bei Al-Sadd SC in Katar unter Vertrag, wo er seit Sommer 2019 äußerst erfolgreich trainiert und bisher sieben nationale Titel gewinnen konnte. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

Der Weltmeister von 2010 machte nie einen Hehl aus seinem Wunsch, eines Tages Barca zu trainieren, wie er erst im Juni dieses Jahres zugab.

Barcelona-Boss zieht die Reißleine

Am Mittwochabend hatten die Katalanen auch bei Aufsteiger Rayo Vallecano mit 0:1 verloren und waren in der Tabelle der spanischen La Liga auf den neunten Platz abgerutscht.

Präsident Laporta hatte in den vergangenen Wochen zwar immer wieder durchblicken lassen, an Koeman festhalten zu wollen, zog angesichts der Misere nun aber doch die sportliche Reißleine.

Satte Abfindung für Ronald Koeman?

Die vorzeitige Trennung von Koeman dürfte Barca wohl teuer zu stehen kommen. TV3 hatte unlängst berichtet, dem 58-Jährigen stünden bei einem Rauswurf angeblich zwölf Millionen Euro Abfindung zu. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

Selbst bei einer Nicht-Weiterbeschäftigung über den Sommer 2022 hinaus - so lange lief Koemans Vertrag - hätten die Katalanen wohl tief in die Tasche greifen müssen. Radio Catalunya hatte berichtet, Barca müsste sechs Millionen Euro an Koeman überweisen, sollte der Klub dessen Kontrakt nicht verlängern.

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