Neueröffnung: Schwarz und Weiß im Retrodesign in der City West

Patrick Rexhausen, Oren Meiner und Felix Beutler im "Blacklist"

"Die Liebe hat uns dazu getrieben." Oren Meiner lehnt sich zurück und lächelt. Der Repräsentant der Investorengruppe des Quentin Boutique Hotels an der Neuen Kantstraße schaut sich in der neuen Location in Charlottenburg um. "Keiner wollte das hier kaufen", sagt er. Jeder, der die Straße öfter entlangfährt, dürfte das Gebäude an der Ecke Suarezstraße kennen. 50er-Jahre-Stil, Fliesen an der Fassade – jahrelang vernachlässigt. Doch dann kam erst das Quentin Boutique Hotel, und nun hat der Vorbau ebenfalls eine Zukunft.

Vor rund drei Wochen hat hier das "Black­list" eröffnet, dessen Interieur sich dem Stil des Hauses anpasst. Die 50er- bis 70er-Jahre standen Pate für das Design. Ein langer polierter Tresen in Holzoptik schafft trotz der schwarzen Stühle und der weißen Kassettendecke Wohlfühlatmosphäre. Das Besondere am "Blacklist": Es ist Bar, Lounge und Restaurant in einem – und es gibt warme Küche bis 2 Uhr nachts, sieben Tage die Woche. "Wir haben uns überlegt, was hier in Charlottenburg noch fehlt", sagt Meiner. "Essen bis nachts, eine gehobene Bar, angenehme Musik. Wir haben es schick gemacht, das Konzept ist trotzdem entspannt." Von Vorteil sei auch die Anbindung zur Messe, so Meiner.

Bild Nr. 1:
Das "Blacklist" an der Ecke Neue Kantstraße und Suarezstraße Jörg Krauthöfer

Für das Essen sorgt Patrick Rexhausen. Der 40-Jährige, der unter anderem im "Adlon", "Grand Hyatt" und im "Reinhard's" am Kurfürstendamm gearbeitet hat, will hier "kein Hochleistungsessen" anbieten, sondern Unterhaltung und ein Lebensgefühl servieren. Und natürlich soll sich das Konzept des "Bl...

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