Neueröffnung: Der elfte Streich des The Duc Ngo

The Duc Ngo im "Funky Fish" an der Kantstraße in Charlottenburg

Das "Funky Fisch" ist eine Offenbarung. Weniger wegen der stylischen Innenausstattung mit freigelegter Betonkassettendecke, Edelstahltresen und -vitrine, Parkett und Neoninstallation unter der Decke. Vielmehr wegen der Qualität der Fischgerichte. Auf der Stahlplatte, a la plancha, gebratener Kabeljau dessen Konsistenz mit millimeterdünner Kruste, saftigem Fleisch und perfekt glasigem Kern schmeckte wie ein Kuss des Meeres. Dazu gebratener Pulpoarm, zart wie ein Wimpernschlag mit Bacalhau-Mashed Potatoes. "Ein Laden mit mediterranen Fischgerichten, also portugiesisch, spanisch, französisch, italienisch, mit Duc-Einschlägen", beschreibt der Szene-Gastronom das Konzept des Restaurants in den ehemaligen Räumlichkeiten des "Kant Café". Seine "Einschläge" kommen als Mini-Tacos mit Garnelenhack, Zwiebeln und scharfer Soße daher, als asiatische Bun-Brötchen aus Weizenmehl, gefüllt mit Kabeljau-Backfisch oder als betörend abgeschmeckter asiatischer Lachssalat. Begleitet werden die puristisch zubereiteten Fische und Meeresfrüchte von fantasievollen Dips, etwa Tomate-Chipotle oder Salsa Verde. "Damit pushen wir die Geschmacksnerven noch einmal", sagt The Duc Ngo.

Angebot und Preisgestaltung sind neuberlinerisch, von der ganzen gebratenen Dorade zu 16, über die Seezunge für 32 bis zu Nudeln mit Imperial Kaviar und frittierten Austern für 35 Euro. Die Frischfischware liegt vor den Augen der Gäste in einer riesigen Vitrine auf Eis, teils im Ganzen, teils filetiert.

Diese Aufgabe übernimmt be...

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