Neuer Ärger um Markle-Familie: Angeblicher TV-Deal platzt vor Hochzeitsfeier

Schon wieder spielt sich ein kleines Markle-Familiendrama neben der anstehenden Hochzeit von Meghan Markle und Prinz Harry ab. (Bild: Getty Images)

Nicht alle Verwandten von Meghan Markle sind zur royalen Hochzeit eingeladen. Trotzdem flogen jetzt ihre ehemalige Schwägerin und andere Mitglieder nach London, um im britische Fernsehen angeblich für eine Berichterstattung eingesetzt zu werden. Dieser Deal scheint nun kurz vor der Hochzeitfeier geplatzt zu sein. Schuld daran soll Meghan Markles Halbschwester Samantha sein.

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Meghan Markles ehemalige Schwägerin Tracy Dooley, die zuvor mit deren Halbbruder Thomas Markle Jr. verheiratet war, kam vor wenigen Tagen mit ihren Söhnen Tyler und Thomas Dooley in der britischen Hauptstadt an. Tracey und Tyler hatten seit der Bekanntgabe der Verlobung von Prinz Harry und Meghan Markle mit dem britischen Sender „ITV“ diverse Interviews geführt, beide waren mehrfach in der Show „Good Morning Britain“ erschienen. Wie die britische Zeitung „Daily Mail“ und „The Sun“ berichten, seien sie extra für einen Job als „Sonderkorrespondenten“ im Rahmen der Hochzeitsfestivitäten nach London angereist.

Markles Ex-Schwägerin hatte auf ihrer Facebookseite mehrere fröhliche Schnappschüsse von ihrem Besuch in London gepostet. Eine Reihe von Fotos hatte sie mit den Worten „Gott, Liebe, Familie, Freunde, Gesundheit, Geben und Reisen“ betitelt.

 

 

Der Sender gab aber nun bekannt, dass eine Zusammenarbeit mit den Dooleys nicht stattfinden wird. „Die Dooleys werden nicht für ‚Good Morning Britain’ über die königliche Hochzeit berichten”, gab ein Sprecher des Senders gegenüber der Zeitung „The Sun“ bekannt.

Der Sprecher wollte dem „Sun“-Bericht zufolge nicht weiter darauf eingehen, ob die Familienmitglieder zuvor offiziell eingeladen worden waren, um an der Berichterstattung teilzunehmen. Ein Grund für den Rückzug des Senders könnte aber ein misslungener TV-Auftritt von Meghan Markles Halbschwester Samantha sein. In einer Live-Schalte in der Show „Good Morning Britain“ hatte der Moderator Piers Morgan die Contenance verloren und Markle dabei als „Aasgeier“ bezeichnet.

Die 53-jährige Amerikanerin hatte im Gespräch behauptete, die Medien seien schuld, dass ihr Vater nicht mehr zur Hochzeit erscheine. Unter anderem hatte sie zugegeben, dass sie die Idee zu den vor einigen Wochen inszenierten Paparazzi-Fotos ihres Vaters hatte. Sie habe nur versucht, das schlechte Image ihres Vaters zu verbessern, so Markle. Bei diesem Kommentar platze dem Moderator der Kragen, er wollte erfahren, wie viel Geld sie bisher mit ihrer berühmten Halbschwester verdient habe. „Nicht viel“, gab Markle vorsichtig an und sagte, dass ihre Aussagen von den „Medien-Aasgeiern“ immer verdreht worden wären. Morgan provozierte sie weiter und sagte: „Es gibt bei dieser Hochzeit keinen größeren Medien-Aasgeier als Sie – oder, Ms. Markle? Sie haben sie seit Jahren schlechtgemacht, Sie kleiner Aasgeier!“

Der Sender „ITV“ will nach diesem Gespräch offensichtlich nicht mehr mit dem Markle-Clan zusammenarbeiten. Samantha Markle wird dennoch weitere Chancen nutzen, um sich öffentlich Luft zu machen. Der US-Website „TMZ“ erklärte sie erst am Donnerstag: „Wenn es um mein Leben oder das meines Vaters geht, dann gibt es etwas in diesem Land, das als Redefreiheit bekannt ist“, wetterte die Amerikanerin los. Ihre Schwester hätte kein Recht, sie zum Schweigen zu bringen. „Das hier ist nicht Großbritannien. Ich bin Bürgerin der Vereinigten Staaten und das ist alles. Ich sage nichts über sie, aber wenn ich von meinem Leben oder das meines Vaters rede, hat sie das zu respektieren.“