Stärkere Winde erhöhen Gefahr in Waldbrandgebieten Kaliforniens

Das "Thomas"-Feuer ist der zweitgrößte Brand in Kaliforniens Geschichte

In den Waldbrandgebieten in Kalifornien droht sich die Lage wieder zu verschlimmern: Angesichts wieder stärker werdender Winde rief der Nationale Wetterdienst für den Zeitraum von Mittwochabend bis zum Donnerstag die Alarmstufe rot aus. Es werde mit "stürmischen Böen" in der betroffenen Gegend im Landkreis Santa Barbara gerechnet.

Am heikelsten ist die Lage laut Feuerwehr rund um die Stadt Montecito, in der zahlreiche Hollywoodstars leben. Am Samstag hatte es einen Ascheregen auf die ausgetrockneten Hügel und Villen und Anwesen in der Gegend gegeben. Das Feuer ist bislang nur zu 55 Prozent unter Kontrolle.

Nachlassende Winde hatten den Feuerwehrleuten am Montag und Dienstag eine kurze Atempause beim Kampf gegen die Flammen verschafft. Feuerwehrchef Mark Brown warnte jedoch, das "Risiko da draußen" sei noch nicht gebannt.

Der "Thomas"-Feuer genannte Brand ist der zweitschlimmste in der Geschichte Kaliforniens und hat bereits mindestens 110.000 Hektar Land zerstört, das entspricht in etwa der Fläche von Los Angeles. Nur das "Cedar"-Feuer richtete 2003 noch größeren Schaden an.