Neue Vorwürfe gegen Zverev: "Schlug mir ins Gesicht"

SPORT1
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Olya Sharypova, die Ex-Freundin von Alexander Zverev, hat mit neuen Vorwürfen gegen Deutschlands besten Tennisspieler nachgelegt.

Vor wenigen Tagen erst hatte sie mit einem Bericht für Aufsehen gesorgt und erklärt, dass Zverev sie in New York mit einem Kissen gewürgt und körperlich am Verlassen des Raumes gehindert haben soll.

Zwischenzeitlich hatte sich der 23-Jährige selbst per Instagram gewehrt: "Die Vorwürfe entsprechen schlicht nicht der Wahrheit. Wir hatten eine Beziehung, die aber seit langem beendet ist. Warum Olga diese Vorwürfe jetzt erhebt, kann ich mir nicht erklären."

Nun legt seine Ex-Freundin nach und spricht im Gespräch mit Bild von einem weiteren Vorfall in Genf: "Es war nach New York. Letztes Jahr beim Laver Cup. Er schlug mir ins Gesicht. Ich wusste nicht, was ich tun sollte."

Sharypova wirft Zverev auch psychische Gewalt vor

Neben der physischen Gewalt soll er sie auch massiv psychisch bedrängt haben: "Es war eine wirklich ernste Situation. Psychische Gewalt gab es über unsere ganze Beziehung. Er sagte mir immer: ‚Du bist nichts, du hast nichts. Ich habe Geld, ich bin erfolgreich. Und du? Du hast gar nichts!'"

Da sie in dieser Zeit auch nicht mit ihrer Familie über diese Vorfälle reden konnte, habe sie der Situation völlig allein gegenübergestanden: "Ich konnte nicht mit ihnen darüber reden. Sie wären erschüttert gewesen und hätten mir gesagt, dass ich nach Hause kommen soll."

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"Ich habe diese Person geliebt"

Sharyopva gibt an, sie habe sich emotional gefangen gefühlt. Auf die Frage, ob sie Zverev angezeigt habe, erklärte sie:" Nein. Ich habe diese Person geliebt. Als all das passierte, dachte ich, wir kommen da durch. Nach der Beziehung wollte ich keine Ermittlungen. Dafür war ich mental nicht bereit."

Das sei nun anders, sie wolle "die Wahrheit erzählen und anderen Frauen helfen", erklärte Zverevs Ex-Freundin.

Sharypova spricht von Beweisen

Sharypova spricht auch von Beweisen, die sie habe.

"Kurzmitteilungen und Fotos", sagt sie auf Nachfrage, "und es muss die Bänder aus den Überwachungskameras von dem Hotel in New York geben. Es wäre gut, wenn die rauskommen würden."

Die Zverev-Seite verwies in einem Statement gegenüber Bild zu den neuen Vorwürfen auf die bereits erfolgten Äußerungen des Tennis-Stars.

"Wie Sie wissen, hat Alexander bereits letzte Woche ein Statement auf Instagram veröffentlicht und steht weiter zu seinen dort gemachten klarstellenden Äußerungen", hieß es: "Dort hat Alexander Zverev auf die Anschuldigungen von Frau Scharypova reagiert – einer Frau, die er seit seiner Kindheit kennt und mit der er eine Beziehung hatte, die seit mehr als einem Jahr beendet ist."

Und weiter: "Alexander Zverev bedauert, dass Frau Scharypova weiter mit Behauptungen die Öffentlichkeit sucht, ohne mit ihm gesprochen zu haben. Wir arbeiten weiter daran, einen vernunftbezogenen und respektvollen Umgang beider Seiten zu erreichen, den Alexander in seinem ersten Statement benannt hat."