Eine neue Technologie von Amazon könnte euren Einkauf grundlegend verändern — doch sie ist höchst umstritten

Christoph Damm
Amazon Key in der Praxis

Der Ecommerce, der Onlinehandel, in Deutschland ist noch immer ein sich rasand entwickelnder Markt. Noch immer wachsen die Umsätze jedes Jahr um einen prozentual zweistelligen Wert: Der Handelsverband Deutschland rechnet in diesem Jahr mit einem Wert von 48,7 Milliarden Euro — das wäre ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Das zeigt: Die Deutschen sind begeistert vom Online-Shopping. Die Folge: Das Paketvolumen steigt ebenfalls. Doch bis heute ist die sogenannte „letzte Meile“ ein Problem — für Zusteller und Kunden. Gemeint ist damit der Weg des Pakets vom Zustellauto ins Haus. Eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey kam im vergangenen Jahr zu dem Schluss, dass 50 Prozent der Lieferkosten auf eben diese „letzte Meile“ entfallen.

Gescheiterte Paketzustellungen sind ärgerlich und teuer

Darum versuchen sich die Zusteller an innovativen Ideen, um die Kosten zu senken, die sich entsprechen erhöhen, wenn sie mehrfach versuchen, ein Paket zuzustellen. In manchen Städten wird die Zustellung mit einem Roboter getestet, die Deutsche Post versucht mit einem Paket-Briefkasten Zustellungen zu beschleunigen.

Gleichzeitig sind gescheiterte Zustellungen auch ärgerlich für Kunden. Kommt ein Paket doch nicht rechtzeitig vor Arbeitsbeginn und findet sich kein Nachbar, der das Päckchen in Empfang nimmt, so muss man oft bis zum nächsten Tag warten, bis man sein online erworbenes Produkt in den Händen hält. 

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