Neue Studie: Zweitgeborene sollen rebellischer sein

Gigi Hadid ist die ältere Schwester von Bella Hadid. (Bild: Wenn.com)

Bereits vor zehn Jahren wollen norwegische Experten herausgefunden haben, dass das älteste Kind einer Familie einen etwas höheren Intelligenzquotienten hat als seine Geschwister. Eine neue Studie offenbart nun einen weiteren Unterschied.

Wissenschaftler Joseph Doyle und sein Team widmeten sich dem „Fluch der Zweitgeborenen“ – tatsächlich sollen diese rebellischer als ihre älteren Geschwister sein. Das sei besonders bei Jungen der Fall. Zu diesem Entschluss kam Doyle, indem er Daten von Brüdern innerhalb der USA und Europa sammelte, die eine klare Tendenz hatten. Die Studie brachte hervor, dass es für Zweitgeborene zu 25 bis 40 Prozent wahrscheinlicher ist, Ärger in der Schule oder mit dem Gesetz zu haben.

Ob sich die Annahmen der Studie auch in der Familie von Kim Kardashian und Kanye West äußern?

Über die Gründe kann an dieser Stelle allerdings nur spekuliert werden. „Die Erstgeborenen haben erwachsene Vorbilder. Und die Zweitgeborenen haben Vorbilder, die unvernünftige Zweijährige sind – ihre älteren Geschwister“, sagt Doyle im Gespräch mit der Plattform „NPR“. Außerdem ist er der Meinung, dass sich der Erziehungsstil der Eltern von Kind zu Kind ändert. Erstgeborene bekommen die unbegrenzte Aufmerksamkeit von Mutter und Vater – Zweitgeborene hingegen müssen mit ihren Geschwistern konkurrieren, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Genau wie bei der Studie über den Intelligenzquotienten sollten allerdings auch hier keine voreiligen Schlüsse gezogen werden. Hierbei handelt es sich um Durchschnittswerte, die sich nicht zwingend auf den Einzelfall schließen lassen. Doyles Studie sagt lediglich etwas über die Wahrscheinlichkeit aus.