Neue Studie belegt: So ungesund sind E-Zigaretten

Neue Studie belegt: So ungesund sind E-Zigaretten

Statt auf herkömmliche Glimmstängel, greifen immer mehr Raucher auf E-Zigaretten zurück. Gesünder seien die, so die These. Doch Forscher fanden nun heraus, welche Risiken die elektronische Alternative wirklich birgt.

Das Märchen vom gesunden Rauchen hat einen herben Dämpfer erfahren. Neusten Studien des schwedischen "Danderyd University Hospital" zufolge sind E-Zigaretten nicht die gesundheitsfreundliche Alternative zu Tabakwaren, als die sie lange angepriesen wurden. Im Gegenteil. Möglicherweise bergen sie sogar mehr Gefahren als normale Zigaretten.

Die Essenzen, mit denen E-Zigaretten befüllt werden, die sogenannten Liquids, haben es nämlich in sich. Unter anderem können sie Gefäßerkrankungen, Herzinfarkt und Schlaganfall begünstigen. Für männliche E-Zigaretten-Nutzer kommt es sogar noch dicker. Sie steigern durch das Inhalieren der Dämpfe das Risiko auf Potenzstörungen.

In einer Versuchsreihe, an der 15 Menschen teilnahmen, fanden die schwedischen Forscher heraus, dass direkt nach dem Genuss einer E-Zigarette, erhöhter Puls und Blutdruck auftreten. Auch nach Stunden waren diese erhöhten Werte messbar. Darüber hinaus, wiesen sie versteifte Arterien nach.

Einen Unterschied bewahrheitet sich allerdings doch: Bei Probanden, die Liquids ohne Nikotin geraucht hatten, stellten sich die potenziell gefährlichen Symptome nicht ein.