Neue Statistik: Trinkwasser wird immer teurer

Susanne Klaiber

Die Trinkwasserpreise sind in Deutschland zwischen 2005 und 2016 um mehr als 25 Prozent gestiegen – knapp 50 Euro pro Jahr und Hauhalt. Das kritisiert die Bundestagsfraktion der Grünen, die Daten des Statistischen Bundesamts ausgewertet hat. Die Auswertung liegt der HuffPost vor. 

Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind demnach gewaltig. Sie betragen bis zu 42 Prozent. So zahlt ein Haushalt in Nordrhein-Westfalen 296 Euro, in Berlin nur 172 Euro.

Die Aufbereitung von Trinkwasser ist laut der Auswertung zwischen 2014 und 2016 im Vergleich zu den Jahren davor deutlich teurer geworden. 

So viel zahlte ein Haushalt im Schnitt im Jahr 2016 für Trinkwasser.

Worauf die Grünen den Preisanstieg des Trinkwassers zurückführen:

► Anton Hofreiter, Vorsitzender der Bundestagsfraktion, kritisiert, die Preissteigerungen seien auch Ergebnis “der katastrophalen Agrarindustriepolitik der Bundesregierung”. Die Landschaft werde mit Gülle überschwemmt, was das Trinkwasser teurer machte.

► Markus Tressel, Sprecher der Grünen für Ländliche Räume, moniert, dass die öffentlichen Subventionen für die Trinkwasserinfrastruktur teils zurückgingen, was den Verbraucher belaste.

Was ihr noch über die Preisentwicklung bei Wasser wissen müsst:

Das Trinkwasser ist nicht überall teurer geworden. In Brandenburg fiel der Preis in dem untersuchten Zeitraum um 13 Prozent, ähnlich in Sachsen. Auch in Thüringen und Berlin sanken die Preise.

 

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