Neue Nord-Stream-Sanktionen sollen Versicherer treffen: Kreise

Daniel Flatley
·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- In den USA haben sich die Unterhändler von Repräsentantenhaus und Senat darauf geeinigt, zusätzliche Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2 in einen Gesetzentwurf aufzunehmen, der vom Kongress verabschiedet werden muss. Dies berichteten drei mit dem Thema vertraute Personen, die um Anonymität baten. So genannte “Must-Pass-Bills” umfassen Maßnahmen, die als für den Staat entscheidend angesehen werden. Sie müssen in Kraft gesetzt werden.

Die Sanktionen gegen die Gaspipeline der russischen Gazprom PJSC nach Deutschland sollen sich gegen Assekuranzfirmen richten, die Schiffe versichern, die am Abschluss des Pipelineprojekts arbeiten. Ebenfalls im Fokus stehen Zertifizierungsunternehmen. Wie zu hören ist, sollen die Strafmaßnahmen in den 2021 National Defense Authorization Act aufgenommen werden, der Ende des Jahres verabschiedet werden muss.

Gegen Deutschland selbst sollen sich die Sanktionen nicht richten. “Deutschland, als ein Verbündeter, und die Beamten in Deutschland sollen nicht Teil solcher Sanktionen sein”, sagte Bob Menendez, der die Demokraten im Senatsausschuss für Auslandsbeziehungen anführt, in einem Interview. Der Gesetzentwurf legt fest, dass die bereits erlassenen Sanktionen nun auch für alle Pipeline-Verlege-Aktivitäten und Versicherungen gelten sollen.

Überschrift des Artikels im Original:Nord Stream 2 Sanctions to Be Included in U.S. Defense Bill

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