Neue Heizkostenverordnung: Ableser Ista sieht sich gut aufgestellt

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ESSEN (dpa-AFX) - Der Immobiliendienstleister Ista sieht sich für die am Freitag vom Bundesrat verabschiedete neue Heizkostenverordnung gut aufgestellt. Bereits in knapp drei Millionen Wohnungen erfasse Ista den Verbrauch mit Hilfe digitaler, fernablesbarer Messgeräte, berichtete das Unternehmen am Freitag in Essen. "Damit können wir bereits heute den Großteil der Ablesungen ohne ein Betreten der Wohnungen durchführen", hieß es in einer Mitteilung. Insgesamt erfasse man derzeit in rund fünf Millionen Wohnungen in Deutschland den Energieverbrauch, sagte ein Sprecher. Ista zählt zu den größten Unternehmen der Branche.

Die neue Heizkostenverordnung sieht vor, dass neu installierte Zähler aus der Ferne ablesbar sein und bestehende bis Ende 2026 nachgerüstet oder ersetzt werden müssen. Damit soll das Ablesen der Zählerstände vor Ort entfallen. Die Heizkostenabrechnung muss künftig einen Vergleich zum vorherigen Verbrauch und zum Durchschnittsverbrauch enthalten. Durch mehr Informationen sollen die Verbraucher besser erkennen können, ob und wie sie künftig Heiz- und Warmwasserkosten einsparen können. Wo bereits fernablesbare Messgeräte installiert sind, müssen künftig Verbrauchsinformationen den Nutzern während der Heizperiode mindestens monatlich bereitgestellt werden.

"Mit der monatlichen Info sind auf dem richtigen Weg. Nur wer seinen Verbrauch kennt, kann sein Verhalten ändern und CO2 sowie Kosten sparen", erklärte Ista-Vorstandschef Hagen Lessing. Als nächsten Schritt schlug er eine tägliche Ablesemöglichkeit des Wärme- und Wasserenergieverbrauchs für die Bewohner etwa per Smartphone vor. Technisch sei dies bereits machbar.

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