Neue Geschäftsbedingungen: Ultimatum für WhatsApp-User

teleschau
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Erneut hat der Messenger-Dienst WhatsApp einige Änderungen innerhalb seiner Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung vorgenommen. User, die diesen nicht zustimmen, können die App ab 8. Feburar nicht mehr nutzen.

Ein neues Pop-up macht dieser Tage auf dem Handy-Messenger WhatsApp seine Runde: Nutzer werden dazu aufgefordert, den neuen Geschäftsbedingungen und der neuen Datenschutzerklärungen zuzustimmen. Wird der entsprechende Haken nicht gesetzt, kann der Dienst vom 8. Februar an nicht mehr genutzt werden.

Medienberichten zufolge sollen die Änderungen vor allem die Datenverarbeitung durch WhatsApp sowie die Integration von Facebook-Produkten betreffen. Während Facebook die WhatsApp-Nachrichten bislang nur für das "Betreiben und bei der Bereitstellung der Dienste" nutze, ist die Verarbeitung der bei WhatsApp anfallenden Daten durch Facebook-Unternehmen nun weitgehend erlaubt, wie unter anderem das Portal "Golem.de" berichtete.

Weiter wolle WhatsApp Integrationen bereitstellen, die User in die Lage versetzten, ihre WhatsApp-Erfahrungen mit anderen Produkten der Facebook-Unternehmen zu verbinden, etwa dem Bezahldienst von Facebook. Zudem soll es fortan möglich sein, den eigenen WhatsApp-Account mit anderen Produkten von Facebook zu verknüpfen und so mit Freunden zu chatten. Einen ähnlichen Plan hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr angekündigt.

Schon seit Juli vergangenen Jahres kann das Unternehmen Daten aus WhatsApp sammeln und auf anderen Plattformen etwa für Freundesvorschläge, Personalisierungsfunktionen sowie das Anzeigen von relevanter Werbung nutzen. Dieser Aspekt wurde nun durch den Zusatz "Personalisierungsfunktionen und Inhalte, [sowie das] Unterstützen beim Abschluss von Käufen und Transaktionen" ergänzt. Allerdings gehe es dabei nur um geschäftliche Nachrichten. Auch sei Europa von einer Änderung der Praktik der Datenweitergabe des Messengers nicht betroffen.