Neue Folgen von "Akte X": Fünf unglaubliche Fakten zur Kult-Serie

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Bald sind Scully und Mulder für immer Geschichte: ProSieben startet am Mittwochabend mit der finalen Staffel von "Akte X". Seit 1993 begeistern die Macher Mystery-Fans auf der ganzen Welt und hinterließen bereits einige lustige Anekdoten. Die fünf besten gibt es hier.

Es sind definitiv die letzten Folgen der Kultserie "Akte X". ProSieben startet am Mittwoch, den 28. Februar um 20:15 mit der elften Staffel. Alle Beteiligten kündigten bereits an, dass es nach den noch verbleibenden zehn Folgen endgültig mit Scully und Mulder alias Gillian Anderson (49) und David Duchovny (57) vorbei sein wird. Höchste Zeit, mal etwas hinter die Kulissen zu blicken. Diese fünf Fakten wussten mit Sicherheit bislang nur die eingefleischtesten Fans...

1. 7000 Liter Farbe für ein bisschen Wüste

Die ersten Staffeln von "Akte X" wurden in und rund um die kanadische Stadt Vancouver gedreht. Die Macher meinten, dass die dortigen Wälder ideal für die typisch mystische Stimmung der Serie waren. Das Problem: Dort gibt es keine Wüstenlandschaften. Kein Problem für die Verantwortlichen: Dank 7000 Liter Farbe wurde kurzerhand eine alte Kiesgrube angemalt und so zur Wüste umfunktioniert.

2. Wegen der Sehnsucht ging es nach Kalifornien

Die ersten vier Staffeln wurden in Kanada gedreht, dann rückte das komplette Team dort ab und zog nach Los Angeles um. Seitdem wird in der kalifornischen Metropole produziert. Doch warum flüchtete man aus dem hohen Norden des amerikanischen Kontinents? Ganz einfach: David Duchovny hatte Sehnsucht nach seiner Frau Tea Leoni und drohte an, aufgrund der Entfernung auszusteigen, wenn man den Drehort nicht nach L.A. verlegt.

3. Dana Scully hat ein berühmtes Vorbild

Kommt Ihnen der Charakter von Dana Scully möglicherweise irgendwie bekannt vor? Wäre zumindest kein Wunder: Der Serienschöpfer Chris Carter legte die Rolle an Clarice Starling aus "Das Schweigen der Lämmer" an und gab dies später auch des Öfteren zu. Jodie Foster wurde dank der Rolle in dem Psycho-Schocker zum Weltstar, genauso wie auch Gillian Anderson.

4. Auf Augenhöhe dank einer Kiste

Kein Witz: Gillian Anderson verbrachte während der Dreharbeiten viele Stunden auf einer Kiste stehend. Der Grund dafür ist allerdings relativ banal: Mit gerade einmal 1,60 Meter Körpergröße ist Anderson rund 25 Zentimeter kleiner als Duchovny. Das war den Regisseuren eindeutig zu viel. Die beiden Hauptdarsteller sollten nicht nur psychisch auf Augenhöhe sein, sondern auch physisch - zumindest annähernd.

5. Bekannte Rockband für Titelsong verantwortlich

Jedem Rockfan ist die britische Formation The Smiths rund um Frontmann Morrissey natürlich ein Begriff. Die eingängige Titelmelodie geht tatsächlich auf die Indie-Heroen der 80er-Jahre zurück. Carter beauftragte den Komponisten Mark Snow einen Song für die Serie zu kreieren und gab ihm dafür den Smiths-Song "How soon is now?" mit auf den Weg, an dessen Ende Morrissey unverkennbar eine ähnliche Melodie pfeift.

Foto(s): Fox